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Jane Goodall – die Hoffnungsträgerin

Gestern referierte die Verhaltensforscherin, Umweltschützerin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) über ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika und zum Thema „Grund zur Hoffnung“. Sie sprach über den Klimawandel, Fleischkonsum und Nachhaltigkeit.

Aber vor allem erklärte sie, warum jemand wie sie, der so viel Leid gesehen hat, noch hoffnungsvoll ist, dass wir diese Welt wieder in die richtigen Bahnen schicken können:

„Ich glaube wirklich, nur wenn Kopf und Herz zusammen in Harmonie sind, dann können wir unser volles Potenzial ausschöpfen. Und ihr könnt raus in die Welt schauen und sehen, wie groß dieses menschliche Potenzial ist. Die guten Neuigkeiten sind also: Alle Wissenschaftler der Welt und alle normalen Menschen können ihre Gehirne benutzen, um die Dinge zu ändern. (…) Und wir sind diejenigen, die alles verändern können mit dem was wir kaufen, essen und was wir anziehen.“

„I truely believe, when head and heart work together in harmony, then only can we develop our full potentital. And you can look at certain people out there in the world and see just how great human potential is. So the good news is: that all the scientists all around the world and ordinary people are using these brains to try to turn things around. (…) We are the ones, who can change everything and make a difference whith what we buy, eat and wear.“

Im Anschluss an den bewegenden Vortrag führte sie einen Ausschnitt aus einer Dokumentation vor, der zeigt, wie Dr. Jane Goodall die Schimpansen-Lady „Wounda“ zurück in die Wildnis entlässt, nachdem sie gesund gepflegt wurde. Den herzergreifenden Moment, in dem Wounda die Forscherin aus tiefster Dankbarkeit umarmt,  wird Dr. Jane Goadall nie vergessen. Doch seht selbst:

Weitere Infos zu Dr. Jane Goodalls (Spenden-) Projekten und ihrer Arbeit: www.janegoodall.de/

 

Bildcredit: Stuart Clarke

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