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Filmtipp: 10 Milliarden – und jeder zählt

Welthunger, Pestizide, Gentechnik – So manche Sachen will man nicht mehr hören, weil sie in diversen Filmen, Büchern und im Internet schon tausendmal diskutiert wurden. Der Streifen „10 Milliarden“ zählt zwar auch zu diesem Genre, trotzdem kann er es mit objektiv unterhaltsameren Filmen aufnehmen.

Ich muss zugeben, eine liebe Freundin hat mich dazu überredet, dieser Doku eine Chance zu geben. Manchmal kann ich es nämlich nicht ertragen, mir anzuschauen, was in der Welt alles so schief läuft. Bei diesem Film war das irgendwie anders.

Er zeigt das zentrale Problem auf, dass ziemlich bald 10 Milliarden Menschen ernährt werden wollen. Bei dieser furchterregenden Zahl fragt man sich: Müssen wir jetzt auf gegrillte Insekten umsteigen, um satt zu werden? Braucht die Welt künstlich erzeugtes Fleisch oder hybrides Saatgut von Konzernen wie BAYER? Die Antworten darauf findet ihr natürlich im Film – und jeder kann sich seine Meinung dazu bilden.

Die angesprochenen Probleme vermitteln nicht immer die schönsten Eindrücke. Trotzdem schafft es Filmemacher Valentin Thurn, dass der Zuschauer am Ende mit dem Gefühl aus dem Kino geht, selbst etwas tun zu können. Und dass schon ganz viele „kleine“ und mutige Bauern, Menschen, und Organisationen bereits etwas dafür tun, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

Mein Fazit in Kürze: Es gibt hautnahe und filmisch spannende Bilder zum Staunen, interessante Fakten und viele Zusammenhänge werden klar. Schmunzeln kann man auch noch.

Also: Schaut es euch an!

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