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Filmtipp: Familienfest

Familienfest Film

Eineinhalb Stunden herzhaft lachen und am Ende aus dem Schluchzen nicht mehr rauskommen: Was will man mehr von einem Kinoabend? Die Komödie Familienfest hat mein ganzes Gefühlsspektrum herausgefordert.

Darum geht es:

Vor der Kamera spielen sich Szenen ab, die manchen vielleicht nicht ganz fremd sind. Sobald sich Kinder und Eltern zu größeren Feierlichkeiten versammeln, geht es nicht immer harmonisch zu. Es wird in alten Wunden rumgestochert, es hagelt Sticheleien und jeder spielt wieder seine altbekannte Rolle im Familiengefüge – egal wie viel Zeit vergangen ist.

Zum 70. Geburtstag des Familienvaters und berühmten Pianistengenies Hannes Westhoff (Günther Maria Halmer) trommelt seine Frau Anne (Michaela May) die drei Söhne Max (Lars Eidinger), Georg (Marc Hosemann) und Frederik (Barnaby Metschurat) sowie die Mutter und Exgattin Renate (Hannelore Elsner) zusammen. Der Traum des fröhlichen und beschwingten Miteinanders platz schon sehr bald. Offene Rechnungen werden beglichen, Machtkämpfe ausgetragen und das Schicksal legt seine Karten auf den Tisch: Für Sohn Max ist es die letzte Station seiner Biografie.

Link: In diesen Kinos läuft Familienfest

Und darum geht es eigentlich:

Dieser witzige, bitterböse und unglaublich traurige Streifen hat mich nicht nur bestens unterhalten, er hat mir vor allem eines gezeigt: Fürs Verzeihen kann es nie zu früh sein. Es ist viel zu oft viel zu spät. Gerade in Familien läuft nicht immer alles nach Plan. Vielleicht fragt man sich manchmal auch, warum genau dieser familiäre Bund der eigene ist. Die Antwort darauf ist schwer zu finden. Allerdings denke ich: Was man in dieser Konstellation über sich selbst lernt, ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal auch eine unsanfte Erinnerung, worauf es im Leben ankommt. Loslassen und lieben lernen. Oder wie seht ihr das?

In diesem Sinne schließe ich mit den Worten von James Dean:

James Dean - Wise words
James Dean – Wise words

 

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