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Warmes Zitronenwasser – für einen glücklichen Start in den Tag

Eines mal vorweg: Ich bin nicht die beste Frühaufsteherin. Dass unser Körper in dieser gefühlten Tiefschlaf-Phase sehrwohl aktviv, nämlich in der Hochphase der Entgiftung und Entschlackung ist, hätte ich Schlafpantoffel nicht von allein herausgefunden.

Im Ayurveda ist das jedoch schon seit tausenden von Jahren bekannt – und wir können heute noch immer davon profitieren.

Ein Tipp, um den Körper beim morgendlichen Entgiftungs-Endspurt noch zu unterstützen, ist, gleich nach dem Aufstehen ein großes Glas warmes Zitronenwasser zu trinken und frühestens 30 Minuten danach etwas zu essen. Diese Prozedur säubert uns nicht nur von innen, sondern regt auch unsere schläfrigen Verdauungsorgane an (Galle wird gebildet).

Das braucht man:

1/2 Zitrone

1/2 l  warmes Wasser

So geht’s:

Für das Morgen-Tonikum nimmt man am besten den Saft von einer halben Zitrone und gibt ihn in ein

zu zwei Dritteln mit Wasser (am besten gefiltert) gefülltes Glas. Das restliche Drittel einfach im Wasserkocher erwärmen und beides zusammen mischen. Auf diese Weise müsst ihr das Wasser nicht abkühlen lassen und die Vitamine der Zitrone bleiben erhalten.

Für mich ist das mittlerweile ein kleines Morgenritual geworden – und für Menschen wie mich, die den Tag über viel zu wenig trinken, ist es obendrein noch eine gute Trink-Erinnerung.

Mit den Vorteilen, die eine Zitrone für den Körper hat, könnte man Bücher füllen. Ich halte für euch hier mal fünf weitere interessante Aspekte fest:

  •  Zitronenwasser hydriert das Lymphsystem
  •  stimuliert und reinigt die Leber
  •  unterstützt das Immunsystem
  • wirkt Übersäuerung entgegen – ja, wirklich!
  •  hilft dem Körper dabei, abzunehmen

Zitronenwasser wirkt außerhalb des Körpers sauer und wird im Zuge der Verstoffwechselung basisch. Wenn der Säure-Basen-Haushalt intakt ist, können durch Zitronenwasser auch innere entzündliche Prozesse aufgehalten oder geheilt werden.

Achtung: Den Saft der Zitronen immer nur in verdünnter Form zu sich nehmen,  weil die Zähne sonst von der Zitronensäure beeinträchtigt werden können.

 

 

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5 Comments

  • Reply
    Kerstin Cordes
    8. Dezember 2014 at 13:20

    Hallo! Wie ist es eigentlich, wenn man keine Galle mehr besitzt? Kann man das dann auch machen?
    Freundliche Grüsse von Kerstin

    • Reply
      anne
      9. Dezember 2014 at 13:44

      Liebe Kerstin,
      da ich selbst keine Ärtztin bin, würde ich mich in deinem Fall mit der Frage an einen Artzt oder einen Heilpraktiker wenden.

      Liebe Grüße,
      Anne

    • Reply
      Alexandra
      12. Mai 2016 at 16:07

      Hallo, auch wenn Du keine Galle(nblase) mehr besitzt, wird in der Leber trotzdem Galle gebildet – nur halt nicht gespeichert.

      Wir machen das so: Abends 1/2 Wasser kochen lassen auf dem Herd, ein paar Minuten. Meine Yogalehrerin meinte 7 Minuten, das ist meine Richtzeit. Dann in eine Thermoskanne füllen und den Deckel nur auflegen, nicht zumachen. Morgens ist das Wasser dann gerade richtig von der Temperatur, um die Zitrone direkt hinein zu geben und sofort zu trinken.

      Vorher wird noch Öl gezogen, Zähne geputzt und Zunge geschabt. In den Schriften steht, dass man vor dem Ölziehen Zähne und Zunge putzt, aber ich mach es anders herum, der Geschmack vom Öl ist dann weg.

      • Reply
        Alexandra
        12. Mai 2016 at 16:07

        Ich wollte noch Freundliche Grüße von Alexandra hinzufügen 🙂

  • Reply
    anne
    18. Mai 2016 at 6:25

    Hi Alexandra, vielen Dank für deinen Kommentar und deine Tipps. Ich finde Ölziehen auch super!

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