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Bio-Haarspülungen und Masken im Test (mit Gewinnspiel)*

Frisch, glänzend und gesund: Die Produktbeschreibungen von Bio Haarspülungen und -Masken klingen sehr verlockend. Darüber hinaus sind sie in den meisten Fällen auch noch ohne Silikone. Doch wie gut pflegen sie wirklich?

Bio-Haarspülungen für glänzendes Haar oder Frische? Solche Ansagen reichen gefühlt meist nicht weiter als die Produktverpackung selbst.  Aus Verzweiflung greifen mache dann eben wieder zu konventionellen Mitteln, weil sich die Haare einfach besser anfühlen. Ich selbst habe auf dem Weg zur richtigen Bio-Haarpflege auch schon ein paar Kandidaten ausgetestet und war leider nie wirklich happy.

Meine Test-Liste an Bio-Haarpflege (Kuren und Masken)

Im Folgenden findet ihr eine Liste meiner getesteten Spülungen und meinen mehr oder minder guten Erfahrungen. Die gute Nachricht: Ganz zum Schluss stelle ich euch meine neueste Entdeckung vor – die mich schon seit mehreren Wochen begeistert. Und das Beste: Ihr könnt 5 Shampoo und Spülung Sets gewinnen!

Vorab eine kurze Info zu meinem Haarschopf: Ich habe etwa schulterlanges, recht dünnes Haar und neige zu Splissenden – dafür glänzt mein Ansatz gerne schon am zweiten Tag, sodass ich am besten gefühlt jeden Tag meine Haare waschen könnte. Was es nicht besser macht: Ich muss meine Haare färben, deswegen werden sie natürlich angreifbar und brauchen eine besondere Pflege. Also es geht eigentlich gar nicht ohne Spülung oder Kur.

Weleda Hafer Aufbau-Kur

  • nahezu bröselige, körnige Konsistenz
  • Lässt sich schlecht verteilen
  • Hat einen eigenwilligen Geruch
  • Hinterlässt auch bei gründlichem Ausspülen einen Film auf den Haaren
  • Haare können stumpf wirken
  • Hilft nicht wirklich bei der Kämmbarkeit

Empfehlung?: Eher nicht

Alterra Haarkur Bio-Granatapfel & Bio-Aloe Vera

  • Riecht mehr nach synthetischem Granatapfel als nach der natürlichen Frucht
  • Lässt sich gut verteilen
  • Hinterlässt einen Film auf den Haaren, wenn nicht gründlich genug ausgewaschen
  • An manchen Tagen waren die Haare schön weich
  • Kämmbarkeit war in Ordnung

Empfehlung: bedingt

Alverde Repair-Haarmaske Avocado Sheabutter

  • Macht die Haare gefühlt stumpfer und schwerer
  • Hinterlässt einen Film
  • Hat einen unangenehmen Geruch
  • Haare fühlen sich danach nicht gesund an
  • Kämmbarkeit war in Ordnung

Empfehlung?: Nein

Aveda Dry Remedy Moisturizing Conditioner

  • Hat bei der Kämmbarkeit nicht wirklich geholfen (musste zusätzlich ein Anti Frizz Spray von Aveda benutzen)
  • Ist mit circa 30 Euro sehr teuer
  • Wirkt mal besser, mal schlechter
  • + riecht angenehm natürlich nach Lavendel

Empfehlung?: Nein, und viel zu teuer

Sante Family Feuchtigkeits Haarspülung Bio Mango & Aloe Conditioner

  • Hinterlässt einen Film
  • Wirkt mal besser, mal schlechter ein
  • Kämmbarkeit war eher schlecht
  • + riecht recht angenehm

Empfehlung?: Nein

 

Neu entdeckt und getestet: Urtekram Coconut-Spülung und Shampoo – mit Kokosöl

Nach meiner mehrjährigen Odysee habe ich im Dezember 2016 eher auf gut Glück den Coconut-Conditioner von Urtekram entdeckt. Ehrlich gesagt, war ich auch ein bisschen skeptisch und ich habe mich gefragt, ob es sich lohnen würde, wieder mal 7 Euro pro Flasche sinnlos zu verbrennen.  Andererseits dachte ich mir: Für die Aveda Spülung hast du auch schon über 20 Euro auf den Tisch gelegt, warum versuchst du es nicht einfach? Mit zugegeben niedrigen Erwartungen habe ich mir die Haare wie gewöhnlich gewaschen, sie ausgedrückt, die Spülung vorwiegend auf die Haarspitzen und unteren Haarpartien aufgetragen und sie brav 2 bis 3 Minuten einwirken lassen. Schon beim Ausspülen hat sich mein Haar plötzlich richtig weich angefühlt und ich hatte seit Langem mal wieder das Gefühl, gesundes, kraftvolles Haar in meinen Händen zu halten. So weit, so gut: Der nächste zu bestehende Test, der Kammtest, war noch nicht bestanden. Doch auch gab es kein Durchkämpfen – Yeah! Erhlich gesagt hatte ich auch schon damit gerechnet, dass ich wieder so einen leicht fettigen Film von möglichen Rückständen auf den Haaren spüren würde – aber es hat wirklich funktioniert. Endlich!

Die Spülung von Urtekram hat den Urlaubs-Härtetest bestanden

Generell habe ich das Gefühl, dass meine Haare nie gleich sind. Habe ich sie gerade gefärbt, fühlen sie sich von Natur aus schon „aufgefüllter“ an. Aber meine Haare sind nun mal nicht jeden Tag frisch gefärbt, weswegen ich  die Spülung auch dem Härtetest unterzogen habe. Meine von der Sonne geblichenen und vom Salzwasser gezeichnet Haare wurden im Asienurlaub damit gepflegt. Das hat mich vor der Unkämmbarkeit bewahrt. Leider hatte ich nur die Handgepäcksration dabei – unter diesen Umständen wäre ein bisschen mehr Großzügigkeit willkommen gewesen. Trotzdem der Kokosnuss sei gedankt – ich habe meine Urlaub gut überstanden.

Die Coconut Spülung von Urtekram

  • hat den typischen Kokosölgeruch (muss man mögen, aber verfliegt schnell)
  • lässt sich gut auftragen
  • zieht sehr gut ein
  • Kämmbarkeit ist super (wenn man die Einwirkzeit berücksichtigt)
  • Haare fühlen sich sehr gesund an, beim Auswaschen auch viel kräftiger
  • Hinterlässt keinen Film – ist mir bisher wirklich noch nicht passiert
  • Eine Flasche hält bei mir 1-2 Monate (kommt aber auf die Haarpracht an)

Über den Hersteller Urtekram:

Damit ihr auch wisst, welches Produkt ich euch an dieser Stelle empfehlen möchte, habe ich noch ein paar Fakten zusammengetragen.Urtekram hat seine Wurzeln in Dänemark. Mit 150 Mitarbeitern werden  über 1000 Produkte (Lebensmittel und Körperpflege) hergestellt. Der Schwerpunkt von Urtekram ist die Vermarktung von ökologischen Pflegeprodukten (mit Zertifikaten) sowie von laktosfreien und glutenfreien Produkten.

Die Inhaltsstoffe der Urtekram Coconut-Spülung für nomales Haar:

Gerade bei beanspruchtem Haar kommt das nährstoffreiche Kokosnuss-Öl wie gerufen. Es versorgt das Haar mit Feuchtigkeit

Eine detallierte Liste der Inhaltsstoffe laut Hersteller:

Wasser, Aloe Vera*, pflanzliche Emulgatoren und Stabilisatoren, Glyzerin**, Lecithin, natives Kokosöl*, Kokosnektar*, Parfum (natürliche essentielle Öle und Extrakte), süßes Orangenöl*, Magnolienrindenextrakt, Vitamin E. * = Ökologisch. ** = Aus ökologischen Rohprodukten hergestellt. 45 % organic of total 82 % organic of total minus water and minerals

100 % natural origin of total COSMOS ORGANIC certified by Ecocert Greenlife according to COSMOS Standard Available at https://COSMOS.ecocert.com

Quelle: www.urtekram.de

So könnt ihr ein Shampoo und eine Spülung der Coconut-Serie gewinnen und testen:

Wie ihr seht, bin ich mittlerweile ein kleiner Fan der Coconut-Spülung geworden und aus diesem Grund möchte ich meine Freude mit euch teilen und euch dazu einladen, das Urtekram Coconut-Shampoo und die Spülung zu testen. Kommentiert diesen Beitrag hier oder liked und kommentiert ihn bei Facebook. Mit ein bisschen Glück kommt eines der 5 Shampoo und Spülung Sets aus der Coconut-Serie bald zu euch. Natürlich würde ich mich über euer Feedback in der Kommentarleiste auch sehr freuen! Mitmachen könnt ihr bis zum  31. März 2017, die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Für die Versendung der Produkte ist die Angabe der Adresse und ggf. der Telefonnumer notwendig.

Anne

* Der Artikel wird nicht von Urtekram gesponsert. Urtekram stellt lediglich die Produkte für das Gewinnspiel zur Verfügung. Nachdem ich selbst sehr von der Coconut-Spülung begeistert war, wollte ich meinen Bloglesern auch die Möglichkeit geben, diese zu testen. Die hier aufgeführten Produkte habe ich alle ausprobiert. Die Meinung darüber ist persönlich und bezogen auf meinen individuellen Haartyp.

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MS mit 23 und heute symptomfrei: Wie mich meine Krankheit stark gemacht hat!

Jasmin führte ein ganz normales Leben, bis sie mit 23 Jahren die Diagnose Multiple Sklerose bekam. Statt ihr Hoffnung zu machen, prognostizierten die Ärzte, dass sie früher oder später im Rollstuhl landen würde. Warum sie heute symptomfrei, das erzählt sie euch im Interview.

Jasmin kommt aus Österreich und lebt im Burgenland. Heute, mit 39 Jahren, kann sie von sich behaupten, ein glückliches Leben zu führen. Sie ist aus vollem Herzen Wellness- und Pilatestrainerin sowie kinesiologische Beraterin. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen auf ihrem eigenen Heilungsweg zu helfen. Bisher wussten ihre Klienten nicht, was sie gesundheitlich vor Jahren erleben musste und überwunden hat. Bestärkt durch das Gefühl, die Menschen tiefer ansprechen zu können, wenn sie über ihre eigenen Erfahrungen spricht, hat sie sich dafür entschieden, mit einem Interview an die Öffentlichkeit zu gehen.

Jasmin, deine Krankheit hat dich heute zu einem neuen, stärkeren Menschen gemacht. Doch wie sah dein Leben vor deiner Diagnose aus?
Bis zu meiner Diagnose ging ich einem ganz normalen Leben nach. 12 Jahre lang arbeitete ich in Wien, erst im Verkauf und dann im Büro. Die Büroarbeit hat mich nicht glücklich gemacht.
In dieser Zeit bin ich dann leider auch krank geworden.jasmin

Wie hast du gemerkt, dass etwas mit dir nicht stimmt? Was sind die ersten Anzeichen der MS gewesen?
In den letzten zwei Jahren vor der Diagnose habe ich mich ständig nicht gut gefühlt. Ich lief zu meinem Hausarzt und der schickte mich weiter von Arzt zu Arzt. Keiner konnte heraus finden, was ich hatte. Am Ende kamen alle zu dem Schluss, dass mein Unwohlsein einfach psychisch bedingt sei.

Das ist nicht gerade eine zufriedenstellende Diagnose!
Nein, im Gegenteil! Aber ich habe innerlich gewusst, dass es nicht nur rein psychisch sein kann und etwas dahinter stecken musste. Weil niemand auf meine Symptome eingehen konnte, bin ich im Jahr 2000 noch stärker erkrankt. Die Symptome äußerten sich in Form von Sehstörungen, Schwindelattacken und Taubheitsgefühlen im Gesicht und auf der Zunge.

Die Symptome klingen sehr ernst. Was hast du dann unternommen?
Mir blieb ja nichts anderes übrig als wieder zu den Ärzten zu gehen. Erst sprach ich bei meiner Augenärztin vor. Sie stellte die Vermutung auf, dass eventuell etwas mit meinem Gehirn nicht richtig funktionierte. Sie riet mir, einen MRT machen zu lassen. Im MRT hat man sehr viele Läsionen (geschädigtes, entzündetes Gewebe) in meinem Gehirn festgestellt. Mit diesem Befund schickten mich die Ärzte in das Wiener Allgemeine Krankenhaus. Sie haben mich sofort dort behalten.

Sie haben dich wegen der Entzündungsherde im Gehirn im Krankenhaus behalten, aber wussten die Ärzte denn diesmal, wie sie dich behandeln sollen?
Nein. In dieser Zeit nahm die Odyssee erst so richtig Fahrt auf. Ich wurde dort sechs lange Wochen stationär behandelt. Ich ließ mehrere Tests und Therapien über mich ergehen. Ich habe mich gefühlt wie ein Versuchsobjekt und bekam die typische Therapie bei Verdacht auf Multiple Sklerose (MS): Cortison.  Gleich schon in den ersten Tagen, intravenös. Fünf Flaschen in fünf Tagen.

Fünf Flaschen Cortison in fünf Tagen. Das ist viel. Wie hast du auf die Therapie reagiert?
Die Symptome sind dadurch verschwunden, aber diese Therapie habe ich überhaupt nicht vertragen, im Gegenteil, sie hat mich fast umgebracht. Ich wurde mit „Astronautenkost“ wieder ins Leben zurückgeholt, die Ärzte haben wirklich um mich gekämpft.

Dein Leben stand auf der Kippe. Welche Nebenwirkungen sind während der Cortison-Therapie bei MS aufgetreten?
Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen. Ich konnte nicht einmal ein Glas Wasser trinken. Das ist alles sofort  wieder hochgekommen. Woher die Nebenwirkungen kamen, konnte mir keiner sagen. Als wäre das noch nicht genug, erlitt ich noch im Krankenhaus einen Schlaganfall, eine Blutung im Gehirn und war halbseitig gelähmt. Und weil die Ärzte die halbseitige Lähmung auf die MS schoben, fingen sie erneut an, mich mit Cortison zu behandeln. Diesmal mit der schnellen Einsicht, dass es wirklich nicht hilft.

Und wie ging die Therapie weiter?
Sie versuchten es nun mit einer Plasmapherese. Über mehrere Sitzungen hinweg wurde mein Plasma ausgetauscht und diese Blutreinigung begann zu helfen. Die Halbseitenlähmung ging langsam zurück und ich konnte meinen Körper wieder Schritt für Schritt bewegen. Mit Physiotherapie und Ergotherapie habe ich es geschafft und wurde nach sechs Wochen entlassen. Die Ärzte sprachen plötzlich ganz deutlich aus, worüber sie vorher geschwiegen hatten: „Sie haben MS!“

Und was haben sie dir diesmal bei der Diagnose MS empfohlen?
Sie sagten zu mir: „Sie haben Ihre Krankheit in der Hand. Wenn Sie bestimmte Regeln einhalten, dann bleibt die MS bei etwa 30 Prozent Intensität, wenn nicht, dann landen Sie mit 30 sicher im Rollstuhl.“ Der Schock saß ziemlich tief. Sie gaben mir eine Liste, mit Dingen, die ich unterlassen sollte. Kurz: alles, was für mich die Lust am Leben ausmachte. Ich sollte plötzlich Plätze mit vielen Menschen meiden, ich sollte nicht mehr abends tanzen gehen und ich tanze doch so wahnsinnig gern. Nicht mehr in Lokale, nicht mehr in die Sonne. Wenn es Probleme mit dem Partner gibt, den Partner verlassen, wenn der Job nicht passt, den Job wechseln. Alles das, was negativ ist,  sollte ich aus dem Leben streichen. Ich wusste gar nicht, wie mir geschah.

Welche Therapie haben dir die Ärzte neben der Listenoch verordnet?
Weil sie gemerkt haben, dass Cortison bei mir keine Erfolge brachte, wurden mir zusätzlich noch über zwei Jahre alle drei Monate eine Chemotherapie verabreicht. Dadurch sollte mein Immunsystem außer Gefecht gesetzt werden, denn bei MS greift das Immunsystem den Körper an. Das schwächte mich zusätzlich. In dieser Zeit war ich schwerst depressiv und dachte, mein Leben sei jetzt vorbei.

Wie bist du mit diesen Einschränkungen und Empfehlungen umgegangen?
Damals war ich extrem auf der Welle, dass die Schulmedizin alles ist. Ich konnte glücklicherweise  weniger Stunden arbeiten. Aber meine Tage bestanden nur noch aus arbeiten und nach Hause gehen. Arbeiten und nach Hause gehen. Mein Leben war total eingeschränkt. Das war kein Leben.

Wie kam der Sinneswandel und wie bist du auf deinen Heilungsweg gestoßen?
Ich habe irgendwann beschlossen, nicht mehr im Büro zu arbeiten. Ich wollte etwas mit Menschen machen. Menschen helfen. Deshalb bewarb ich mich um eine Ausbildung zur Diplom-Sozialarbeiterin. Ich wurde dort aber nicht genommen. Glück im Unglück, denn so fand ich die Ausbildung zum Wellness- Entspannungstrainer und konnte damit beginnen.

Ich belegte das Fach „Mentaltraining“ und entdeckte diese Disziplin für mich. In den Sessions bearbeitete meine Mentaltrainerin mit uns unsere ganz persönlichen Themen. Ich hatte natürlich gleich ein schweres Thema, meine MS. Die Trainerin war diejenige, die mich auf die mögliche Ursache meiner MS stupste. Sie hat das Ganze nicht aus medizinischer Perspektive betrachtet, sondern hat auch die seelischen Aspekte, die mit meiner Krankheit zusammenhängen könnten, ins Zentrum gerückt.

Deine Mentaltrainerin hat dich auf einen neuen Heilungsansatz gebracht. Welcher war das?
Sie hat mich darauf gebracht, dass der Grund für meine Krankheit in der Vergangenheit zu finden ist. Das war für mich ein entscheidender Moment, denn: Ich hatte eine schwierige Kindheit. Sie hat mir erklärt, dass die MS als Krankheit zu mir gekommen ist, weil ich nicht mehr konnte. Ich bin deswegen ausgestiegen und plötzlich sollten einmal alle auf mich schauen. Sie hat gemeinsam mit mir nach der Ursache gesucht. Sie gab mir verschiedenste Tipps, unter anderem einen neuen Glaubenssatz:  

ICH LIEBE MICH BEDINGUNGSLOS (Wenn du dich selbst bedingungslos liebst, dann kann dich keiner mehr verletzen)

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Wie hat dein neuer Glaubenssatz dein Leben beeinflusst?
In den kommenden Wochen habe ich mich mit dem neuen Wissen auseinandergesetzt. Ich habe angefangen, Krankheiten anders zu sehen. Im Nachhinein weiß ich, dass ich mich durch diese Lehrerin sehr verändert habe. Und das in einer halben Stunde! Meinen Glaubenssatz habe ich überall in meiner Wohnung aufgehängt. Sie hat bei mir einen Schalter umgelegt. Mir geht es heute gut. Ich habe keine Schübe mehr und bin gesund.

Wie lange hat es gedauert, bis es dir besser geworden ist?
Ich habe Chemotherapie bekommen und diese hat meine Schübe unterdrückt. Geistig bemerkte ich aber, dass es mir vor allem durch die neue Sichtweise auf mich und mein Leben stetig besser ging. Ich habe mir erlaubt, wieder in die Sonne oder ins Solarium zu gehen, ich bin wieder weggegangen – ohne Angst. Ich habe mein Leben wieder angefangen zu genießen. Ich habe gelernt, NEIN sagen zu können auf mich zu achten. Das hat aber gedauert – mein Selbstbewusstsein ist langsam stärker geworden. Durch meine Krankheit habe ich mich verändert – im positiven Sinne.

Gab es noch eine Nachuntersuchung?
Ich habe nie wieder ein MRT machen lassen. Ich bin dann nur noch meinem Bauchgefühl gefolgt. Meine Entzündungswerte habe ich im Rahmen eines Bluttest kontrollieren lassen. Und es gab keine Auffälligkeiten mehr. Es wies nichts mehr auf erhöhte Entzündungswerte hin.

Neben deinen Glaubenssätzen  – was hat noch zu deiner Heilung beigetragen?
Ich habe viele Bücher verschlungen, vor allem Bücher von Louise Hay, Tepperwein und Rüdiger Dahlke.

Wie hat dich deine Ausbildung zur Trainerin, deine neue Berufung und dein Heilungsweg verändert?
Ich bin nach der Ausbildung zur Wellness-Trainerin auch noch Pilates-Trainerin geworden.

Und hatte immer stärker das Bedürfnis, Menschen zu helfen. Ich habe den Menschen aber nie gezeigt, wie ich mich selbst geheilt habe. Wie es mir ging und wie mir Mentaltraining und Kinesiologie geholfen hat. Ich möchte, dass die Menschen, mit denen ich zu tun habe und die einen ähnlichen Weg gehen (müssen), den Mut nicht verlieren. Und ich möchte sie wissen lassen, dass es noch weitere Alternativen zur Schulmedizin gibt.

 

Xundbleiben Jasmin Jost

Hat mit Xundbleiben ihre Berufung gefunden: Jasmin Jost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Yoga und Ayurveda: 3 Abkühl-Tipps für heiße Tage

Cool bleiben ist bei 30 Grad und mehr nicht immer einfach. Genau deswegen habe ich hier ein drei einfache Anti-Hitze-Tipps aus dem Ayurveda und Yoga zusammengetragen.

 

  • Anti-Hitze-Tipp 1: Die Sitali-Atmung nutzen

Warum nicht einfach die Zunge und Atem für eine kleine Prise Coolness nutzen? Unter Yogis dürfte die Technik der Sitali-Atmung (sanskrit für kühlende Atmung) schon bekannt sein. Aber keine Angst: Diesmal müsst ihr euch nicht verrenken. In dem Video wird euch gezeigt, wie einfach das geht:

Na dann: Zunge rollen, einatmen und ausatmen. Repeat.

 

  • Anti-Hitze-Tipp 2: Pranayama-Atmung ausprobieren

Und noch mal bringt euch euer Atmen ziemlich viel Freshness und Gelassenheit in hitzigen Zeiten. Für die Pranayama-Atmung durch das linke Nasenloch:

  1. 1. Die rechte Hand nehmen, Zeige- und Mittelfingerfinger einklappen, andere Finger strecken
  2. 2. Mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu halten
  3. 3. Einatmen
  4. 4. Kurz Pausieren
  5. 5. Und wieder ausatmen

Repeat!

 

 

Anti-Hitze-Tipp 3: kühlende statt kalte Nahrungsmittel essen

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Im Ayurveda werden Nahrungsmittel auch entsprechend ihrer Temperatureigenschaften charakterisiert. Im Sommer empfiehlt es sich, auf adstringierende, bittere und süßliche Nahrungsmittel umzusteigen, die das Pitta Dosha harmonisieren. Wenn ihr mehr über das Konzept der Doshas (Vata, Kapha, Pitta) lesen möchtet, hier entlang.

Melonen, Koskosnüsse- und Öl, Avocados, Gurken, Kirschen, Mangos, Ananas, Minze, Süßkartoffeln, Gewürze wie Kardamom, Koriander oder Gelbwurz gehören beispielsweise in diese Kategorie. Welche Nahrungsmittel ihr auch immer zu euch nehmt: Vermeidet es, sie direkt aus dem Kühlschrank zu nehmen und zu verzehren. Zu kalte Speisen oder Getränke können das Verdauungssystem zusätzlich schwächen und den Stoffwechsel lahmlegen. Und gerade wenn es heiß ist, braucht euer Körper genügend Kraft, um den Körper fit zu halten.

 

Stay cool!

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Veganes Frühstück: Dinkelgrieß mit Kirschen und Zimt

Wer morgens kein Brot essen sollte, bekommt hier eine weitere Porridge-Frühstücksalternative. Auch Weizenallergiker könnten am Dinkelgrießbrei mit Früchten Gefallen finden. Das Beste daran: Dinkelgrieß ist supereinfach und schnell in der Zubereitung und füllt euren Bauch über den Vormittag. Guten Appetit!

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Rezept für Dinkelgrieß mit Kirschen:

  • Zutaten:
  • Bio-Dinkelgrieß (z.B. von Biogourmet, REWE)
  • Bio-Zimt
  • Früchte
  • Zubereitung:
  • Etwa 200-250 ml Hafermilch erhitzen, Bio-Dinkelgrieß (z.B. von Biogourmet, REWE) einrühren und warten bis es dicker wird. Je nach gewünschter Konsistenz mehr oder weniger Grieß benutzen. Mit Zimt darüber sieben und mit Früchten eurer Wahl garnieren (z.B. gegarte Birnen, Mango oder Blaubeeren).

5 Vorzüge von Dinkel:

  1. – Enthält Silizium (gut für Haut, Haare, Nägel und fördert die Konzentration)
  2. – Enthält die Aminosäure Tryptophan (ist für Bildung Serotonin zuständig)
  3. – Enthält mehr Eiweiß und Vitalstoffe als Weizen
  4. – Geringere Glutendosierung als im Weizen
  5. – Dinkel reagiert nicht auf Kunstdünger (deshalb wie gemacht für die Bio-Landwirtschaft)

Und wenn ihr doch mehr Lust auf Brot haben solltet, dann probiert es doch mal mit diesem Rezept für Dinkelbrot.

 

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PSD-Tutorial: In 5 Schritten zur Gold-Kalligraphie

Neben Kalligraphie-Postings ist die Farbe Gold gerade ein Trend auf Instagram oder schönen Blogs, der es mir angetan hat. Nun habe ich gerade herausgefunden, wie man goldene Kalligraphie-Schriftzüge im Photoshop erstellt und möchte diesen simplen Trick gerne mit euch teilen. Because Sharing is caring!

Schritt 1: Ladet euch einen goldenen Hintergrund herunter (z.B. hier: https://all-free-download.com/free-photos/download/gold-textured-background-hd-picture-4_169653.html)
Schritt 2: Öffnet ein neues PSD-Dokument und tippt dort euren Text ein

Step 1Schritt 3: Öffnet die heruntergeladene Goldstruktur, klickt mit rechts auf „Ebene duplizieren“  und dann wählt als Destination das Dokument mit dem Text aus

Step 3

PSD Tutorial Gold-Kalligraphie

Step 6

Schritt 4: Zieht im Ebenen-Menü die Goldstruktur über die Textebene

Step 4

PSD Tutorial Gold-Kalligraphie

Schritt 5: Haltet „alt“ gedrückt und klickt zwischen Textebene und Goldstruktur. Damit erstellt ihr eine Clipping Mask und das Werk ist vollbracht!

Step 5

PSD Tutorial Gold-Kalligraphie

 

PSD Tutorial Gold-Kalligraphie

PSD Tutorial Gold-Kalligraphie

Kalligraphie Gold Effekt Photoshop (PSD)

Kalligraphie Gold Effekt Photoshop (PSD)

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Chia-Pudding-Rezept-Update: Die eine Zutat, die dieses Frühstück noch viel besser macht

Es wurde langsam mal Zeit für ein kleines Chia-Update. In meinem ursprünglichen Beitrag habe ich euch erzählt, wie ich mit Chia in Kontakt gekommen bin und warum Chia so gesund ist. Damals bereitete ich es mit Äpfeln und Schoko-Crunch zu. Da ich noch weitere Toppings für mich entdeckt habe, teile ich ein paar weitere Ideen mit euch.

Mein leckerster Tipp für dieses Frühstück ist sehr simpel und macht dennoch einen großen Unterschied: Mischt doch einen Schuss Bio-Vanilleschotenxtrakt in euren Chia-Pudding. Das macht das ganze milder und ein wenig süßer (im Vanilleschoten Extrakt ist teilweise auch ein wenig Zucker zugesetzt).

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Verfeinert euer Chia-Pudding-Rezept: Bio Vanilleschoten Extrakt

Meine Lieblingstoppings sind derzeit:
Birne-Heidelbeere

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Chia Pudding Toppings: Heidelbeere und Birne

Himbeere, Heidelbeere und Mango

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Chia Pudding Toppings: Heidelbeere, Mango, Himbeere

Heidelbeere, Erdebeere und Ananas

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Chia Pudding Toppings: Heidelbeere, Erdbeere, Ananas

Ich bereite meinen Chia-Pudding auf diese Weise zu:

In 200 ml warme Hafermilch und einen Schuss Vanilleschoten Extrakt und eine Handvoll Chiasamen mit dem Schneebesen einrühren, kurz aufköcheln und quellen lassen. Wenn ihr nach einer Minute merkt, dass ihr zu wenig Flüssigkeit benutz habt, ein wenig anpassen.

Na dann – Happy Breakfast!

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Schnelles Rezept: Avocado-Rote-Bete-Feta-Salat

Wenn es mal wieder schnell gehen muss, und ihr keinen Lust aufs Kochen habt, dann probiert doch mal diesen einfachen Avocado-Rote-Bete-Feta-Salat.

Für 2 Portionen braucht ihr:

  • 1 Pck. Rote Bete vorgekocht (BioBio im Netto oder Bio Rote Bete von Rewe finde ich am besten)
  • 1 Pck. Blattsalat- oder Wildkräutermix
  • 1 Reife Avocado
  • evt. 1 Pck Schafskäse
  • Pfeffer, Salz

Alle Zutaten kleinschneiden und in einer Schüssel arrangieren. Für das Dressing: 1 TL Honig und 1 TL Senf, 2 EL Öl, 1 EL Balsamico, 1/2 Zitrone und evt. Kräuter (z.B) Oregano vermischen und darüber geben.

Noch mehr Lust auf Rote Bete? Dann probiert mal dieses Rote-Bete-Rezept aus dem Backofen:

Foto 4(1)

 

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Veganes Wohlfühl-Rezept: Kurkuma Latte oder Golden Milk

Kennst du das, wenn abends der kleine Hunger auf etwas Süßes kommt? Wenn ja, bist du nicht allein. Eine Alternative zur Schokolade ist diese Kurkuma Latte mit Honig, Zimt und genau: Kurkuma. Hinterlässt ein wohliges Gefühl im Bauch und geht bei mir als „gesundes“ Dessert durch.

Egal ob Sommer oder Winter: im Ayurveda werden kalte Getränke und Speisen als Ama fördernd, also Schlacke fördern gesehen, da sie den Stoffwechsel und das „Verdauungsfeuer“ lähmen können. Deshalb: Mit diesem warmen Drink tut ihr eurem Stoffwechsel einen gefallen. Inspiration für deine Kurkuma-Latte-Rezept gefällig? Et voilà!
Also Yoga-Cheers schon mal!

Süß aber ohne Zucker: Kurkuma Latte oder Golden Milk

Süß, aber ohne Zucker: Das Rezept für Kurkuma Latte oder Golden Milk

Kurkuma: ist entzündungshemmend, reinigt das Blut und wird im Ayurveda bei verschiedensten entzündlichen Krankheiten eingesetzt (auch interessant bei Hautunreinheiten)
Honig: regt die Verdauung und den Stoffwechsel an, laut Ayurveda sollte Honig aber nie auf über 40 Grad erhitzt werden, da er sonst eine schlackenbildende und blut verunreinigende Wirkung entfalten kann
Zimt: kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt unter anderem entzündungshemmend

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Vipassana-Premiere: Das ist mit mir passiert, als ich 10 Tage meditiert habe

Meditieren ja, aber wie anfangen? Hannah hatte genau diesen Konflikt im Kopf und ist am Ende bei einer Vipassana-Meditation gelandet. Lest hier, was sie dort erlebt hat.

Für ein Schweige-Retreat entscheidet man sich nicht einfach so. Was hat dich dazu bewegt?

Ich wollte schon länger meditieren, habe aber nie richtig den Anfang gefunden. Es gibt so viele Arten. Ich habe viele Gedanken in meinem Kopf und viele Emotionen in meinem Körper. Diese überwältigen mich manchmal. Ich erwartete, dass die Meditation eine gewisse Balance bringt. Oder mir Mittel und Wege aufzeigt, wie ich damit besser umgehen kann.

Wo hast du deine erste Vipassana-Meditation erlebt?

In Triebel. Das liegt an der tschechischen Grenze. Die Anlage ist sehr abgelegen. Es gibt dort verschiedene Häuser. Das Haupthaus Schlafräume und eine große Meditationshalle mit einer Wiese und einem Waldstück zum Spazieren. Frauen und Männer absolvieren den Kurs getrennt voneinander. Die Anlage ist eingezäunt, um Störungen von außen zu vermeiden. Man kann aber zu jeder Zeit gehen und das Eingangstor ist immer offen.

Wie muss man sich eine Vipassana-Meditation vorstellen?

Es ist eine Achtsamkeitsmediation, man fühlt dabei seinen Körper, ohne es zu bewerten. Es dreht sich um alles, was gerade in diesem Moment in deinem Körper an einer bestimmten Stelle zu fühlen ist. Da wir in unserem Alltag ständig abgelenkt sind, haben wir aufgehört, kleinste Signale unseres Körpers wahrzunehmen. Auf meinen Reisen erfuhr ich von Vipassana und deshalb wollte ich es einfach auch mal ausprobieren.

War es, so wie es andere dir erzählt haben?

Ja, ich bin wirklich zur Ruhe gekommen! Das bedeutet im Übrigen auch, dass ich keinen Zugang mehr zu jeglicher Ablenkung hatte: kein Augenkontakt, keine Mimiken und Gestiken zu anderen Teilnehmern. Kein Lesen, kein Schreiben, kein Sport, kein Yoga, keine Musik. Langweilig war mir aber nie.

Ab wann musstest du schweigen und wie hast du dich in den ersten Tagen gefühlt?

Das Schweigen geht am Abend des Anreisetages los. Mir ist das Schweigen am Anfang nicht schwergefallen. Ich war allerdings sehr müde und habe viel geschlafen. Das ist eine normale Reaktion des Geistes, der will ständige Ablenkung und möchte keine Ruhe. Auch Impulsen standzuhalten, wie zum Beispiel einfach in einer Meditationssitzung aufzustehen und aus dem Raum zu gehen, das sind normale Reaktionen des Geistes. Aber ihm zu widerstehen gelang mir von Tag zu Tag besser.

Wie sah das dein Tagesprogramm aus?

Es wird jeden Tag bis zu zehn Stunden meditiert. In der Zwischenzeit wird gegessen, geschlafen und man kann sich draußen die Beine vertreten und spazieren gehen.

In diesem 10-Tages-Kurs gehören die ersten vier Tage der Anapana Meditation. Bei dieser Meditation konzentriert man sich auf die Atmung im Bereich der Nase, Oberlippe und dem Bereich zwischen Nase und Oberlippe. Dort fühlt man wie die Luft einströmt und wieder ausströmt. Das ist die Hauptaufgabe für die ersten vier Tage, denn mit dieser Technik soll der Geist beruhigt werden und man lernt, sich länger auf eine kleine Sache zu konzentrieren.

Und nach den ersten vier Tagen?

Danach ist der Geist/Körper vorbereitet, um kleinste Veränderungen wahrzunehmen. Diese sind ganz normale Gefühle, wie ein Kribbeln, Pieken, Schmerzen, Hitze oder Kälte.

Dann „scannt“ man seinen Körper Stück für Stück und nimmt wahr, was gerade passiert, ohne es zu bewerten oder es abzulehnen (Schmerz) oder daran zu haften (Wohlsein).

Dadurch lernt man das alles vergänglich ist. Die Empfindungen im Körper, wie schmerz oder Wohlsein, sowie alles andere auch in unserem Leben. Situationen, Traurigkeit auch das Glücklich sein.

Wie bist du mit der Art zu meditieren klargekommen?

Sehr gut, es sind immer wieder Gedanken hochgekommen. Ich lernte aber dies auch anzunehmen, zur Meditation zurück zu kehren und weiter zu machen.

Welche Erkenntnis hat dich am meisten geflashed?

Dass man im Leben eigentlich nicht viel braucht ausser ein Dach über den Kopf und etwas zum Essen. Mir ist dort bewusst geworden, wie viel unsinnige Dinge ich konsumiere und wie wir in unserer Gesellschaft regelrecht zum Konsumieren animiert werden. Es ist schwer da zu widerstehen.

Wann kam der Moment, an dem du abbrechen wolltest?

Am Tag vier, ich wollte endlich mal wieder jemanden umarmen, eine Pizza essen, Musik hören und mit jemanden sprechen.

Wie hast du dich weiter motiviert?

Ich habe mit der Meditationslehrerin gesprochen. Sie hat mir gesagt, dass es sehr normal ist. Danach habe ich einfach weitergemacht.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Man hat keinen Kontakt zu den anderen Teilnehmern aber irgendwie verbindet einen etwas. Und die freiwilligen Helfer! Sie geben so viel.

Was war schwierig für dich?

Es durchzuhalten, jeden Tag das gleiche. Das zieht sich wie ein Kaugummi.

Was war einer deiner schönsten Momente?

Ich habe mein Körper am Tag fünf wahrgenommen, so wie ich ihn vorher noch nie wahrgenommen habe: Überall kleinste Empfindungen! Das war ein echtes Erlebnis!

Wie war es, wieder in dein normales Leben einzutauchen?

Ich habe gemerkt, wie viel Energie Reden und Zuhören beansprucht, nach Vipassana lag ich die ersten zwei Nächte mit einem Fiepen im Ohr, wie ich es nach einem Discobesuch kenne, im Bett.

Ich habe dort gelernt Dinge so wie sie sind und kommen anzunehmen. Ich kann mir auch sicher sein, dass nichts Beständig ist. Und wenn wieder eine traurige Phase kommt, kann ich diese gelassener sehen.

Wem kannst du diese Art von Meditation empfehlen?

Jedem der ernsthaftes Interesse hat, zu meditieren und an sich zu arbeiten.

Was muss man dafür mitbringen?

Bequeme Kleidung 😉

Ist Vipassana in deinem Alltag angekommen?

Ja! Ich meditiere jetzt fast täglich.

 

Hanna hat Vipassana ausprobiert und berichtet.

Hannah hat es ausprobiert: Die Vipassana-Meditation.

„Mir ist bei der Vipassana-Meditation bewusst geworden, wie viel unsinnige Dinge ich konsumiere und wie wir in unserer Gesellschaft regelrecht zum Konsumieren animiert werden. Es ist schwer da zu widerstehen.“

 

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Glutenfrei in den Tag: Quinoa Frühstücks-Bowl

Für all diejenigen, die weniger Brot auf dem Speiseplan stehen haben wollen und ihren Hafer-Porridge nicht mehr sehen können, ist diese Bowl eine leckere Alternative. Guten Appetit!

Rezept für 2 Portionen der Quinoa Frühstücks-Bowl:

  • 200 g Bio-Quiona – erst zum Kochen bringen und dann 10 bis 15 Minuten köcheln lassen
  • Je nach Geschmack in den letzten fünf Minuten ein bisschen Hafer- oder Mandelmilch hinzugeben (Ich habe es wie bei einem Müsli erst zum Schluss drüber gegeben)
  • Mit 125 g Bio-Blaubeeren, 1 Banane garnieren und zum Schluss Bio-Zimt darüber streuen

Superfood Bio-Quinoa:

  • Eweiß- und Minerlastoffquelle
  • unterstützt die Serotoninproduktion
  • glutenfrei

Bio-Blaubeeren*:

  • reich an Antioxidantien, die freie Radikale und damit die Zellalterung hemmen
  • entzündungshemmend

Bio-Zimt*:

  • regt den Stoffwechsel an
  • senkt den Blutzuckerspiegel

 

* Diese Zutaten sollten unbedingt in Bio-Qualtiät vorhanden sein. Heidelbeeren haben keine feste „Schale“, daher sind sie sehr oft pestizidbelastet. Auch konventionelle Gewürze werden mit Pestiziden behandelt und teilweise für die Haltbarkeit bestrahlt.