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Die Kraft der Morgenrituale: 5 Dinge, die deinen Tag besser machen

Der Morgen ist dank- und wunderbarer als sein Ruf. Wenn man sich genug Zeit für sich und ein paar Rituale nimmt, wird man die ersten Stunden des Tages ziemlich schnell lieben lernen. Versprochen!

1. Ziele überdenken

5 mal gesnoozed, gerade aus dem Bett geschafft, auf dem Weg zur Dusche noch schnell die Bluse gebügelt. Aus der Tür, links den Kaffe und rechts das Brötchen vom Bäcker und dann im Stechschritt ins Büro? Das klingt nicht wirklich entspannt, sondern eher nach leichtem Chaos und nach einem grausamen Morgen. Kein Wunder, wenn im Büro dann alles in diesem Stil weitergeht. Und mal ehrlich: Eigentlich müsste es nicht so sein. Sich morgens Zeit für die Tagesziele zu machen gibt eine Struktur vor, die dem Tag ein bisschen mehr Sicherheit verleiht. Es ist doch besser zu wissen, was man genau schaffen sollte, welche Dinge Priorität haben und dann genau das in ein Notizbuch zu schreiben. Einfach raus damit. Aufs Papier und aus dem Kopf – so belastet es auch nicht mehr allzu stark. Neben den täglichen To-Dos ist es auch ein super Möglichkeit, über das Leben nachzudenken. Möchte ich vielleicht etwas ändern? Wie könnte ich es erreichen? Was kann ich heute schon dafür tun?

2. 15 Minuten Yoga üben

Seit nunmehr acht Monaten (Ich kann es selbst kaum glauben), bewege ich mich fast jeden Morgen aus dem Bett auf die Matte. Falls jetzt wer denkt, dass ich mir 1,5 Stunden Zeit dafür nehme – wie im Yogastudio -dann muss ich leider enttäuschen. Ich habe angefangen mit 15 Minuten und bin derzeit bei 20 bis 30 Minuten angelangt. Und was hat sich geändert?

  • Ich fühle mich nicht mehr so verspannt
  • Ich spüre tagsüber meine Muskeln hin und wieder sehr deutlich und das fühlt sich toll an
  • Ich starte den Tag mit mehr Dankbarkeit und ertappe mich wie ich Leute anlächele – natürlich nicht jeden Tag
  • Ich finde U-Bahn-fahren nicht mehr so unausstehlich
  • Ich habe abends kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich nicht zum Sport gehe – ist ja schon erledigt

3. Langsam Tee trinken

Ich habe festgestellt, dass es unglaublich schön ist, morgens 10-15 Minuten für ein großes Glas warmes Wasser mit Zitrone, Kurkuma und einem Schuss Kokosöl zu haben. Einfach mal abwarten bis das Getränk ein wenig abgekühlt ist und es einfach langsam angehen. Mit dem Wissen, dass warmes Wasser die Verdauung und damit den Stoffwechsel ankurbelt, Kurkuma u.a. das Blut reinigt und Zitrone dafür sorgt, dass der Körper besser hydriert wird, lässt sich der bevorstehende Tag ganz gut begrüßen. Den Tag über ist man ja meißt nicht mehr sooo gesundheitsbewusst. Ich denke da an Süßigkeiten en masse im Büro, Kantinenessen und einfach viel zu wenig Flüssigkeit. Wenn das bei euch auch so ist, dann probiert dieses Wasser-Ritual mal aus. Es hinterlässt nicht nur ein wohlig-warmes, und irgendwie auch heilsames Gefühl.

4. Aufräumen

An guten Tagen, wenn ich es schaffe um 5.45 Uhr aufzustehen, habe ich schon öfters das Bad geputzt, Wäsche gemacht oder die Küche aufgeräumt. Diese Dinge, auf die man abends, nach der Arbeit, dem Studium oder der Schule einfach keine Lust mehr hat, flutschen am morgen umso mehr. Mit diesem Gefühl, heute schon was geschafft zu haben, beginnt der Tag einfach besser.

5. Ölziehen

Jeder Tag ist anders. Manchmal hat man einen Frosch im Hals manchmal nicht. Ohne Zähneputzen geht sowie so nichts, aber auch aufs Ölziehen möchte ich nicht mehr verzichten. Eine gründlichere Reinigung gibt es meiner Meinung nach nicht. Und das beste ist: Hat man sich mal dran gewöhnt, dann ist es nicht nur ein befreiendes Gefühl, sondern wirkt auch präventiv bei sich anbahnenden Erkältungen – einfach weil die Bakterien wenig Möglichkeiten haben, den Mund- und Rachenraum zu besetzen.

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1 Comment

  • Reply
    Warmes Zitronenwasser – für einen glücklichen Start in den Tag
    19. Juli 2016 at 12:14

    […] mich ist das mittlerweile ein kleines Morgenritual geworden – und für Menschen wie mich, die den Tag über viel zu wenig trinken, ist es obendrein […]

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