0
Browsing Category

Seelenleben

0

MS mit 23 und heute symptomfrei: Wie mich meine Krankheit stark gemacht hat!

Jasmin führte ein ganz normales Leben, bis sie mit 23 Jahren die Diagnose Multiple Sklerose bekam. Statt ihr Hoffnung zu machen, prognostizierten die Ärzte, dass sie früher oder später im Rollstuhl landen würde. Warum sie heute symptomfrei, das erzählt sie euch im Interview.

Jasmin kommt aus Österreich und lebt im Burgenland. Heute, mit 39 Jahren, kann sie von sich behaupten, ein glückliches Leben zu führen. Sie ist aus vollem Herzen Wellness- und Pilatestrainerin sowie kinesiologische Beraterin. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen auf ihrem eigenen Heilungsweg zu helfen. Bisher wussten ihre Klienten nicht, was sie gesundheitlich vor Jahren erleben musste und überwunden hat. Bestärkt durch das Gefühl, die Menschen tiefer ansprechen zu können, wenn sie über ihre eigenen Erfahrungen spricht, hat sie sich dafür entschieden, mit einem Interview an die Öffentlichkeit zu gehen.

Jasmin, deine Krankheit hat dich heute zu einem neuen, stärkeren Menschen gemacht. Doch wie sah dein Leben vor deiner Diagnose aus?
Bis zu meiner Diagnose ging ich einem ganz normalen Leben nach. 12 Jahre lang arbeitete ich in Wien, erst im Verkauf und dann im Büro. Die Büroarbeit hat mich nicht glücklich gemacht.
In dieser Zeit bin ich dann leider auch krank geworden.jasmin

Wie hast du gemerkt, dass etwas mit dir nicht stimmt? Was sind die ersten Anzeichen der MS gewesen?
In den letzten zwei Jahren vor der Diagnose habe ich mich ständig nicht gut gefühlt. Ich lief zu meinem Hausarzt und der schickte mich weiter von Arzt zu Arzt. Keiner konnte heraus finden, was ich hatte. Am Ende kamen alle zu dem Schluss, dass mein Unwohlsein einfach psychisch bedingt sei.

Das ist nicht gerade eine zufriedenstellende Diagnose!
Nein, im Gegenteil! Aber ich habe innerlich gewusst, dass es nicht nur rein psychisch sein kann und etwas dahinter stecken musste. Weil niemand auf meine Symptome eingehen konnte, bin ich im Jahr 2000 noch stärker erkrankt. Die Symptome äußerten sich in Form von Sehstörungen, Schwindelattacken und Taubheitsgefühlen im Gesicht und auf der Zunge.

Die Symptome klingen sehr ernst. Was hast du dann unternommen?
Mir blieb ja nichts anderes übrig als wieder zu den Ärzten zu gehen. Erst sprach ich bei meiner Augenärztin vor. Sie stellte die Vermutung auf, dass eventuell etwas mit meinem Gehirn nicht richtig funktionierte. Sie riet mir, einen MRT machen zu lassen. Im MRT hat man sehr viele Läsionen (geschädigtes, entzündetes Gewebe) in meinem Gehirn festgestellt. Mit diesem Befund schickten mich die Ärzte in das Wiener Allgemeine Krankenhaus. Sie haben mich sofort dort behalten.

Sie haben dich wegen der Entzündungsherde im Gehirn im Krankenhaus behalten, aber wussten die Ärzte denn diesmal, wie sie dich behandeln sollen?
Nein. In dieser Zeit nahm die Odyssee erst so richtig Fahrt auf. Ich wurde dort sechs lange Wochen stationär behandelt. Ich ließ mehrere Tests und Therapien über mich ergehen. Ich habe mich gefühlt wie ein Versuchsobjekt und bekam die typische Therapie bei Verdacht auf Multiple Sklerose (MS): Cortison.  Gleich schon in den ersten Tagen, intravenös. Fünf Flaschen in fünf Tagen.

Fünf Flaschen Cortison in fünf Tagen. Das ist viel. Wie hast du auf die Therapie reagiert?
Die Symptome sind dadurch verschwunden, aber diese Therapie habe ich überhaupt nicht vertragen, im Gegenteil, sie hat mich fast umgebracht. Ich wurde mit „Astronautenkost“ wieder ins Leben zurückgeholt, die Ärzte haben wirklich um mich gekämpft.

Dein Leben stand auf der Kippe. Welche Nebenwirkungen sind während der Cortison-Therapie bei MS aufgetreten?
Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen. Ich konnte nicht einmal ein Glas Wasser trinken. Das ist alles sofort  wieder hochgekommen. Woher die Nebenwirkungen kamen, konnte mir keiner sagen. Als wäre das noch nicht genug, erlitt ich noch im Krankenhaus einen Schlaganfall, eine Blutung im Gehirn und war halbseitig gelähmt. Und weil die Ärzte die halbseitige Lähmung auf die MS schoben, fingen sie erneut an, mich mit Cortison zu behandeln. Diesmal mit der schnellen Einsicht, dass es wirklich nicht hilft.

Und wie ging die Therapie weiter?
Sie versuchten es nun mit einer Plasmapherese. Über mehrere Sitzungen hinweg wurde mein Plasma ausgetauscht und diese Blutreinigung begann zu helfen. Die Halbseitenlähmung ging langsam zurück und ich konnte meinen Körper wieder Schritt für Schritt bewegen. Mit Physiotherapie und Ergotherapie habe ich es geschafft und wurde nach sechs Wochen entlassen. Die Ärzte sprachen plötzlich ganz deutlich aus, worüber sie vorher geschwiegen hatten: „Sie haben MS!“

Und was haben sie dir diesmal bei der Diagnose MS empfohlen?
Sie sagten zu mir: „Sie haben Ihre Krankheit in der Hand. Wenn Sie bestimmte Regeln einhalten, dann bleibt die MS bei etwa 30 Prozent Intensität, wenn nicht, dann landen Sie mit 30 sicher im Rollstuhl.“ Der Schock saß ziemlich tief. Sie gaben mir eine Liste, mit Dingen, die ich unterlassen sollte. Kurz: alles, was für mich die Lust am Leben ausmachte. Ich sollte plötzlich Plätze mit vielen Menschen meiden, ich sollte nicht mehr abends tanzen gehen und ich tanze doch so wahnsinnig gern. Nicht mehr in Lokale, nicht mehr in die Sonne. Wenn es Probleme mit dem Partner gibt, den Partner verlassen, wenn der Job nicht passt, den Job wechseln. Alles das, was negativ ist,  sollte ich aus dem Leben streichen. Ich wusste gar nicht, wie mir geschah.

Welche Therapie haben dir die Ärzte neben der Listenoch verordnet?
Weil sie gemerkt haben, dass Cortison bei mir keine Erfolge brachte, wurden mir zusätzlich noch über zwei Jahre alle drei Monate eine Chemotherapie verabreicht. Dadurch sollte mein Immunsystem außer Gefecht gesetzt werden, denn bei MS greift das Immunsystem den Körper an. Das schwächte mich zusätzlich. In dieser Zeit war ich schwerst depressiv und dachte, mein Leben sei jetzt vorbei.

Wie bist du mit diesen Einschränkungen und Empfehlungen umgegangen?
Damals war ich extrem auf der Welle, dass die Schulmedizin alles ist. Ich konnte glücklicherweise  weniger Stunden arbeiten. Aber meine Tage bestanden nur noch aus arbeiten und nach Hause gehen. Arbeiten und nach Hause gehen. Mein Leben war total eingeschränkt. Das war kein Leben.

Wie kam der Sinneswandel und wie bist du auf deinen Heilungsweg gestoßen?
Ich habe irgendwann beschlossen, nicht mehr im Büro zu arbeiten. Ich wollte etwas mit Menschen machen. Menschen helfen. Deshalb bewarb ich mich um eine Ausbildung zur Diplom-Sozialarbeiterin. Ich wurde dort aber nicht genommen. Glück im Unglück, denn so fand ich die Ausbildung zum Wellness- Entspannungstrainer und konnte damit beginnen.

Ich belegte das Fach „Mentaltraining“ und entdeckte diese Disziplin für mich. In den Sessions bearbeitete meine Mentaltrainerin mit uns unsere ganz persönlichen Themen. Ich hatte natürlich gleich ein schweres Thema, meine MS. Die Trainerin war diejenige, die mich auf die mögliche Ursache meiner MS stupste. Sie hat das Ganze nicht aus medizinischer Perspektive betrachtet, sondern hat auch die seelischen Aspekte, die mit meiner Krankheit zusammenhängen könnten, ins Zentrum gerückt.

Deine Mentaltrainerin hat dich auf einen neuen Heilungsansatz gebracht. Welcher war das?
Sie hat mich darauf gebracht, dass der Grund für meine Krankheit in der Vergangenheit zu finden ist. Das war für mich ein entscheidender Moment, denn: Ich hatte eine schwierige Kindheit. Sie hat mir erklärt, dass die MS als Krankheit zu mir gekommen ist, weil ich nicht mehr konnte. Ich bin deswegen ausgestiegen und plötzlich sollten einmal alle auf mich schauen. Sie hat gemeinsam mit mir nach der Ursache gesucht. Sie gab mir verschiedenste Tipps, unter anderem einen neuen Glaubenssatz:  

ICH LIEBE MICH BEDINGUNGSLOS (Wenn du dich selbst bedingungslos liebst, dann kann dich keiner mehr verletzen)

heart-700141_640_bedingungslos_liebe_neueschrift

Wie hat dein neuer Glaubenssatz dein Leben beeinflusst?
In den kommenden Wochen habe ich mich mit dem neuen Wissen auseinandergesetzt. Ich habe angefangen, Krankheiten anders zu sehen. Im Nachhinein weiß ich, dass ich mich durch diese Lehrerin sehr verändert habe. Und das in einer halben Stunde! Meinen Glaubenssatz habe ich überall in meiner Wohnung aufgehängt. Sie hat bei mir einen Schalter umgelegt. Mir geht es heute gut. Ich habe keine Schübe mehr und bin gesund.

Wie lange hat es gedauert, bis es dir besser geworden ist?
Ich habe Chemotherapie bekommen und diese hat meine Schübe unterdrückt. Geistig bemerkte ich aber, dass es mir vor allem durch die neue Sichtweise auf mich und mein Leben stetig besser ging. Ich habe mir erlaubt, wieder in die Sonne oder ins Solarium zu gehen, ich bin wieder weggegangen – ohne Angst. Ich habe mein Leben wieder angefangen zu genießen. Ich habe gelernt, NEIN sagen zu können auf mich zu achten. Das hat aber gedauert – mein Selbstbewusstsein ist langsam stärker geworden. Durch meine Krankheit habe ich mich verändert – im positiven Sinne.

Gab es noch eine Nachuntersuchung?
Ich habe nie wieder ein MRT machen lassen. Ich bin dann nur noch meinem Bauchgefühl gefolgt. Meine Entzündungswerte habe ich im Rahmen eines Bluttest kontrollieren lassen. Und es gab keine Auffälligkeiten mehr. Es wies nichts mehr auf erhöhte Entzündungswerte hin.

Neben deinen Glaubenssätzen  – was hat noch zu deiner Heilung beigetragen?
Ich habe viele Bücher verschlungen, vor allem Bücher von Louise Hay, Tepperwein und Rüdiger Dahlke.

Wie hat dich deine Ausbildung zur Trainerin, deine neue Berufung und dein Heilungsweg verändert?
Ich bin nach der Ausbildung zur Wellness-Trainerin auch noch Pilates-Trainerin geworden.

Und hatte immer stärker das Bedürfnis, Menschen zu helfen. Ich habe den Menschen aber nie gezeigt, wie ich mich selbst geheilt habe. Wie es mir ging und wie mir Mentaltraining und Kinesiologie geholfen hat. Ich möchte, dass die Menschen, mit denen ich zu tun habe und die einen ähnlichen Weg gehen (müssen), den Mut nicht verlieren. Und ich möchte sie wissen lassen, dass es noch weitere Alternativen zur Schulmedizin gibt.

 

Xundbleiben Jasmin Jost

Hat mit Xundbleiben ihre Berufung gefunden: Jasmin Jost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

0

Warum es wichtig ist, dass wir von Herzen streiten – und 5 Dinge, die wir dabei gerne vergessen

istock

Sie kommen, wann sie wollen und schaukeln sich hoch: Konflikte, Streits, Beziehungskrisen und welche Namen sie noch so tragen. Damit ihr das nächste Mal besser vorbereitet seid, gibt es hier Tipps, wie ihr euch konstruktiver und einfach besser streiten könnt. Denn bei einer Sache sind wir uns doch einig: So ganz ohne Streits wäre es ja auch langweilig!

Manchmal ist es Zeit zum Streiten. Damit meine ich nicht, dass es Zeit ist, sich endlich gegenseitig in der Luft zu zerreißen. Vielmehr ist es eine Möglichkeit, sich selbst anders kennenzulernen und gespiegelt zu werden. Genau dann, wenn wir selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen oder sonstigen Windmühlen hinterherjagen. Miteinander zu sprechen wird insbesondere dann wichtig, wenn eigene Grenzen überschritten werden oder man sich selbst im Beisammensein mit anderen nicht mehr richtig wohl oder bei sich selbst fühlt.

Bei einem Streit streit meldet sich auch das innere Kind zu Wort

Für mich sind Ich-Botschaften und die Absicht der Auseinandersetzung wichtig. Bei sich bleiben, von sich und den eigenen Gefühlen sprechen, die der andere zwar auslöst, aber nur selten dafür verantwortlich ist. In der Auseinandersetzung mit Freunden, Familie, Partnern oder Kollegen etc. werden, aufbauend auf unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lernkontexten, oft unliebsame innere Anteile laut. Wir sprechen hier beispielsweise von unserem inneren Kind oder innerem Kritiker. Das sind Persönlichkeitsanteile, die jeder Mensch besitzt. Und doch unterscheiden sie sich zwischen uns Individuen.

Diese Anteile repräsentieren häufig (kindliche) seelische Verletzungen und Ängste, welche in Abhängigkeit von verschiedenen Auslösern (Menschen oder Situationen) aktiviert werden und das „Ruder übernehmen können“.  Und je nachdem, wie stark die Ich-Identifikation mit solchen Anteilen ist, tappen wir in unsere individuelle Gefühlsfalle und fühlen uns dabei nicht selten wieder wie kleine Kinder.

 

„Streits sind unangenehm, fordern uns heraus und bringen uns an unsere Grenzen. Aber ein so ehrliches Feedback – wie in einem Streitgespräch – bekommt man sehr selten.“

 

Wer besser Streiten will, muss ein guter Beobachter werden!

Um unsere Wallungen dennoch kontrollieren zu können, ist es wichtig zu erkennen, welcher Anteil in welchen Situationen aktiv ist. Wir haben da ja auch noch den inneren, gesunden Erwachsenen. Dieser repräsentiert eine liebende Mutter und einen liebenden Vater (aber nicht zwingend die eigenen biologischen Eltern). Er steht für das Gesunde, das Schützende und Zuversichtliche in unserem Leben. Es ist daher ganz wichtig zu schauen, wann, mit wem und  in welchen Situationen man sich „klein und verletzt“ (eifersüchtig, schlecht behandelt, minderwertig, wütend etc.) fühlt. Und wie Situationen beschaffen sind, in denen wir uns wohl und geliebt fühlen.

Welche Menschen genau sind das  in unserem Leben, von denen wir uns akzeptiert und gesehen fühlen, sodass wir die kindlichen Anteile weniger brauchen, um gehört und gesehen zu werden? Wenn wir lernen, uns wirklich gut zu beobachten, hilft uns das auch im Streit. Dann rasten wir nicht impulsgesteuert aus und sind beleidigte Leberwürste, sondern können die Situation aus der Distanz beobachten und erkennen, was da in uns eigentlich in der Situation von anderen ausgelöst wurde. Oft sind das Gefühle, die wir aus Kindertagen kennen.

Ein guter Streit bringt dir ehrliches Feedback à la Carte

Streits sind unangenehm, fordern uns heraus und bringen uns an unsere Grenzen. Aber ein so ehrliches Feedback wie in einem Streitgespräch bekommt man sehr selten. Und deswegen kann man einen Streit auch als Geschenk betrachten. Oder? Wenn ihr es richtig angeht, dann kann es vielleicht sogar ein richtig großes Geschenk sein. Eines, das euch weiterbringt und gemeinsam mit eurem Partner wachsen lässt.

Besser Streiten in der Beziehung

Fünf Tipps, die wir beim Streiten sehr gerne vergessen:

1. Atme tief durch und lass dir Zeit.

Wenn du unmittelbar emotional erregt und wütend bist, versuche aus der Situation erst einmal rauszugehen und Abstand zu gewinnen. Das kann helfen, keine Worte aus der Verletzung oder Wut heraus zu verwenden, welche du später bereuen könntest.

2. Formuliere Ich-Aussagen und beschreibe, welche Gefühle in dir ausgelöst werden.

Beispiel: „Ich fühle mich ungerecht behandelt und spüre Wut.“ Oder „Es macht mich traurig, wenn…“ oder „Deine Worte/Taten lösen in mir … aus.“

3. Fehler sind menschlich!

Wenn ein Mensch, der dir wichtig ist, eigenes Fehlverhalten einsehen kann, eine aufrichtige Veränderungsmotivation zeigt und das Vergangene nicht unvereinbar mit deinen eigenen Idealen und Werten ist, gib dir einen Ruck und versuche zu verzeihen! Andauernder Groll kostet auf die Dauer oft mehr Kraft.

4. Überprüfe die Absicht deiner Klagen oder Auseinandersetzung!

Möchtest du dich abgrenzen, um dich oder andere zu schützen? Möchtest du künftige Änderungen, um die Beziehung im Grunde zu verbessern oder zu retten? Oder möchtest du einfach nur andere verletzen, so wie du vielleicht verletzt wurdest? Letzteres kann ziemlich erschreckend sein und sich im Nachgang sehr schlecht anfühlen. Und was einmal gesagt wurde, kann man nicht mehr zurücknehmen.

5. Hab Mut zur Veränderung und sprich Missstände offen an!

Zwischenmenschliche Beziehungen werden sich, genauso wie du, selbstständig weiterentwickeln und verändern. Je eher du bemerkst, wo eigene Werte oder Gefühle durch andere verletzt werden, desto handlungsfähiger bist du. Je offener du mit Missmut oder Verletzlichkeit umgehst, desto eher hat auch dein Gegenüber eine faire Chance, sich zu erklären und einen Einblick in deine Sichtweise und Gefühlswelt zu erhalten. (Und wenn du kein guter Schauspieler bist, wird man es eh meist von alleine merken, sodass du es auch einfach direkt ansprechen kannst).

Lisa_Daneck

0

Vipassana-Premiere: Das ist mit mir passiert, als ich 10 Tage meditiert habe

Meditieren ja, aber wie anfangen? Hannah hatte genau diesen Konflikt im Kopf und ist am Ende bei einer Vipassana-Meditation gelandet. Lest hier, was sie dort erlebt hat.

Für ein Schweige-Retreat entscheidet man sich nicht einfach so. Was hat dich dazu bewegt?

Ich wollte schon länger meditieren, habe aber nie richtig den Anfang gefunden. Es gibt so viele Arten. Ich habe viele Gedanken in meinem Kopf und viele Emotionen in meinem Körper. Diese überwältigen mich manchmal. Ich erwartete, dass die Meditation eine gewisse Balance bringt. Oder mir Mittel und Wege aufzeigt, wie ich damit besser umgehen kann.

Wo hast du deine erste Vipassana-Meditation erlebt?

In Triebel. Das liegt an der tschechischen Grenze. Die Anlage ist sehr abgelegen. Es gibt dort verschiedene Häuser. Das Haupthaus Schlafräume und eine große Meditationshalle mit einer Wiese und einem Waldstück zum Spazieren. Frauen und Männer absolvieren den Kurs getrennt voneinander. Die Anlage ist eingezäunt, um Störungen von außen zu vermeiden. Man kann aber zu jeder Zeit gehen und das Eingangstor ist immer offen.

Wie muss man sich eine Vipassana-Meditation vorstellen?

Es ist eine Achtsamkeitsmediation, man fühlt dabei seinen Körper, ohne es zu bewerten. Es dreht sich um alles, was gerade in diesem Moment in deinem Körper an einer bestimmten Stelle zu fühlen ist. Da wir in unserem Alltag ständig abgelenkt sind, haben wir aufgehört, kleinste Signale unseres Körpers wahrzunehmen. Auf meinen Reisen erfuhr ich von Vipassana und deshalb wollte ich es einfach auch mal ausprobieren.

War es, so wie es andere dir erzählt haben?

Ja, ich bin wirklich zur Ruhe gekommen! Das bedeutet im Übrigen auch, dass ich keinen Zugang mehr zu jeglicher Ablenkung hatte: kein Augenkontakt, keine Mimiken und Gestiken zu anderen Teilnehmern. Kein Lesen, kein Schreiben, kein Sport, kein Yoga, keine Musik. Langweilig war mir aber nie.

Ab wann musstest du schweigen und wie hast du dich in den ersten Tagen gefühlt?

Das Schweigen geht am Abend des Anreisetages los. Mir ist das Schweigen am Anfang nicht schwergefallen. Ich war allerdings sehr müde und habe viel geschlafen. Das ist eine normale Reaktion des Geistes, der will ständige Ablenkung und möchte keine Ruhe. Auch Impulsen standzuhalten, wie zum Beispiel einfach in einer Meditationssitzung aufzustehen und aus dem Raum zu gehen, das sind normale Reaktionen des Geistes. Aber ihm zu widerstehen gelang mir von Tag zu Tag besser.

Wie sah das dein Tagesprogramm aus?

Es wird jeden Tag bis zu zehn Stunden meditiert. In der Zwischenzeit wird gegessen, geschlafen und man kann sich draußen die Beine vertreten und spazieren gehen.

In diesem 10-Tages-Kurs gehören die ersten vier Tage der Anapana Meditation. Bei dieser Meditation konzentriert man sich auf die Atmung im Bereich der Nase, Oberlippe und dem Bereich zwischen Nase und Oberlippe. Dort fühlt man wie die Luft einströmt und wieder ausströmt. Das ist die Hauptaufgabe für die ersten vier Tage, denn mit dieser Technik soll der Geist beruhigt werden und man lernt, sich länger auf eine kleine Sache zu konzentrieren.

Und nach den ersten vier Tagen?

Danach ist der Geist/Körper vorbereitet, um kleinste Veränderungen wahrzunehmen. Diese sind ganz normale Gefühle, wie ein Kribbeln, Pieken, Schmerzen, Hitze oder Kälte.

Dann „scannt“ man seinen Körper Stück für Stück und nimmt wahr, was gerade passiert, ohne es zu bewerten oder es abzulehnen (Schmerz) oder daran zu haften (Wohlsein).

Dadurch lernt man das alles vergänglich ist. Die Empfindungen im Körper, wie schmerz oder Wohlsein, sowie alles andere auch in unserem Leben. Situationen, Traurigkeit auch das Glücklich sein.

Wie bist du mit der Art zu meditieren klargekommen?

Sehr gut, es sind immer wieder Gedanken hochgekommen. Ich lernte aber dies auch anzunehmen, zur Meditation zurück zu kehren und weiter zu machen.

Welche Erkenntnis hat dich am meisten geflashed?

Dass man im Leben eigentlich nicht viel braucht ausser ein Dach über den Kopf und etwas zum Essen. Mir ist dort bewusst geworden, wie viel unsinnige Dinge ich konsumiere und wie wir in unserer Gesellschaft regelrecht zum Konsumieren animiert werden. Es ist schwer da zu widerstehen.

Wann kam der Moment, an dem du abbrechen wolltest?

Am Tag vier, ich wollte endlich mal wieder jemanden umarmen, eine Pizza essen, Musik hören und mit jemanden sprechen.

Wie hast du dich weiter motiviert?

Ich habe mit der Meditationslehrerin gesprochen. Sie hat mir gesagt, dass es sehr normal ist. Danach habe ich einfach weitergemacht.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Man hat keinen Kontakt zu den anderen Teilnehmern aber irgendwie verbindet einen etwas. Und die freiwilligen Helfer! Sie geben so viel.

Was war schwierig für dich?

Es durchzuhalten, jeden Tag das gleiche. Das zieht sich wie ein Kaugummi.

Was war einer deiner schönsten Momente?

Ich habe mein Körper am Tag fünf wahrgenommen, so wie ich ihn vorher noch nie wahrgenommen habe: Überall kleinste Empfindungen! Das war ein echtes Erlebnis!

Wie war es, wieder in dein normales Leben einzutauchen?

Ich habe gemerkt, wie viel Energie Reden und Zuhören beansprucht, nach Vipassana lag ich die ersten zwei Nächte mit einem Fiepen im Ohr, wie ich es nach einem Discobesuch kenne, im Bett.

Ich habe dort gelernt Dinge so wie sie sind und kommen anzunehmen. Ich kann mir auch sicher sein, dass nichts Beständig ist. Und wenn wieder eine traurige Phase kommt, kann ich diese gelassener sehen.

Wem kannst du diese Art von Meditation empfehlen?

Jedem der ernsthaftes Interesse hat, zu meditieren und an sich zu arbeiten.

Was muss man dafür mitbringen?

Bequeme Kleidung 😉

Ist Vipassana in deinem Alltag angekommen?

Ja! Ich meditiere jetzt fast täglich.

 

Hanna hat Vipassana ausprobiert und berichtet.

Hannah hat es ausprobiert: Die Vipassana-Meditation.

„Mir ist bei der Vipassana-Meditation bewusst geworden, wie viel unsinnige Dinge ich konsumiere und wie wir in unserer Gesellschaft regelrecht zum Konsumieren animiert werden. Es ist schwer da zu widerstehen.“

 

0

Ist der Darm der Grund für deine Depressionen?

Es ist wirklich traurig:  Die Depression zählt mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland sind offiziell davon betroffen, Tendenz steigend. Was könnte dahinter stecken?

Wahrscheinlich hat sich jeder schon einmal „down“ gefühlt oder war einfach nicht so gut drauf. Doch wie kann man eigentlich herausfinden, ob diese Gefühle vielleicht doch einen ernsteren Hintergrund haben? Die Deutsche Depressionshilfe nennt bei ihrem Selbsttest einen Zeitraum von zwei Wochen, in denen die Symptome einer Depression (wie gedrückte Stimmung, Todesgedanken, Antriebslosigkeit oder eine tiefe Verzweiflung etc.) anhalten. Das Depressionen ernst zu nehmen sind und nicht als kleine „Depriphasen“ abgetan werden sollten, beweisen wiederum die Zahlen der Todesstatistiken. Suizide kommen in Deutschland gleich nach den Unfalltoten. Also nichts mit „Reiss dich mal zusammen und Kopf hoch.“ Das Problem sitzt tiefer.

Depressionen und die konventionelle Behandlung

Was also verursacht Depressionen und spielt mit der Stimmung von Millionen von Deutschen? Die weitverbreitete Annahme ist, dass neben schwierigen Lebensumständen eine Inbalance der Botenstoffe im Gehirn die Ursache ist. Neben einer durchaus sinnvollen Psychotherapie werden Depressionen in der Schulmedizin mit Psychopharmaka behandelt. Diese psychoaktiven Substanzen sollen die Stoffwechselprozesse im Gehirn und damit die Stimmung und Wahrnehmung beeinflussen. Antidepressiva sorgen beispielsweise dafür, dass sich das Glückshormon Serotonin in der Gewebsflüssigkeit des Gehirns anreichert. Da Serotonin unseren Organismus durch Schlaf-Wachrhythmus, Stimmung, Appetit etc. kontrolliert, ist es einer der wichtigsten Botenstoffe im Körper. Ist Serotonin nicht ausreichend vorhanden, können uns Fressattacken, Zustände wie Angst und Unzufriedenheit, Stress, Gereiztheit beherrschen.

Der Darm und Depressionen: die Darm-Gehirnschranke

Der Zusammenhang zwischen Serotonin und unserer Stimmung ist unbestritten. Mal abgesehen von den Nebenwirkung der Psychopharmaka, vernachlässigt die Therapie, die das Gehirn ins Zentrum stellt einen wichtigen Fakt: 95 Prozent des Serotonins wird im Darm gebildet. Über das Blut gelangt es in das Gehirn.* Wie kann also ein Serotoninmangel nur mit psychoaktiven Substanzen aufgefüllt werden? Nur kurzfristig und nicht nachhaltig, denn die Ursache könnte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit im Darm sitzen. Der Darm muss also bei allen Untersuchungen und Überlegungen unbedingt berücksichtigt werden. Deshalb nehmt eure Ernährung ins Visier, sie könnte eine der  Hauptursache für eure „schwere“ Stimmung sein.

Für die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn sind die guten Darmbakterien zuständig. Gerät das Verhältnis von guten und schlechten Darmbakterien aus dem Gleichgewicht, können sich die schlechten Bakterien noch mehr vermehren. Die Folge: Das Gehirn reagiert mit Stress, Nervosität etc. Wir fühlen uns einfach nicht mehr wohl in unserer Haut.

Meine Buchempfehlungen:

*Ich bin über das Buch „Schlank mit Darm“  von Prof. Dr. Axt-Gadermann auf die Verbindung von Darm und Gehirn gekommen. Wer sich noch mehr für die Zusammenhänge und die Wichtigkeit des Darms interessiert, wird hier fündig. Anmerkung: Ich teile nicht die Meinung über all ihre Ernährungsempfehlungen, aber das grundsätzliche Wissen über die Darmgesundheit ist sehr bereichernd.

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

1

Bei diesem kostenlosen Retreat lernst du, was Meditation in dir bewirkt

Dass Meditation unzählige Vorteile haben soll, liest man in jeder Zeitschrift. So richtig klappen tut es nur bei einem selbst irgendwie nicht. Keine Zeit, keine Lust – keine Ahnung, wo man anfangen soll. Eine Möglichkeit, mit der Wirkung von Meditation in Kontakt zu kommen, ist ein Vipassana-Meditationskurs.

Das ist Vipassana

Die Vipassana-Mediation kommt aus Indien und ist eine Technik, mit der man die Essenz der Meditation erfahren kann: Die Dinge zu sehen wie sie wirklich sind.
Über die intensive, wertungsfreie Selbstbeobachtung wird es möglich, sich zu ändern. In 10 Tagen des Schweigens dreht sich alles um den achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper und vor allem die körperlichen Empfindungen. Diese Empfindungen werden im Vipassana auch als seelischen Knoten gesehen und sollen durch Beobachtung und Akzeptanz gelöst werden. Das oberste Ziel der Vipassan Meditation ist es, die Menschen von ihren Leiden zu befreien und sich für mehr Liebe und Mitgefühl zu öffnen.

Das passiert während einer 10-tägigen-Vipassana-Meditation

  • Du lernst, 10 Tage zu schweigen und niemanden anzusehen
  • Nur mit dir zu sein
  • Keine Bücher, Kameras, Computer oder sonstige Ablenkung zu haben
  • Du bekommst jeden Tag eine neue Lektion von Goenka (Lehrer der Vipassana-Meditation in der Tradition des verstorbenen Sayagyi U Ba Khin aus Myanmar)
  • Du kommst an deine Grenzen
  • Lernst deine Baustellen kennen, während du in dein tiefstes Inneres mit all seinen Abgründen schaust
  • Du nimmst deinen Körper in seiner Gänze war: von fiesen Schmerzen bis zu leichtem Kribbeln, Hitze, Kälte, Stechen und pulsieren etc. …
  • Du wirst Dinge loslassen lernen
  • Du wirst aufgeben wollen
  • Du wirst dich selbst beobachten und merken, wie du dich veränderst
  • Du wirst Dinge spüren, die du niemals vorher gefühlt hast
  • Du wirst erfahren wie es ist, für eine Zeit die eigene Mitte gefunden zu haben

Wo kann man an einem Vipassana-Kurs teilnehmen? In Zentren auf der ganzen Welt
Wann finden Vipassana-Kurse statt? regelmäßig über das ganze Jahr verteilt zu den Kalenderdaten geht es hier
Was kostet ein Vipassana-Kurs? Jeder gibt so viel er kann
Wann sollte ich einen Vipassana-Kurs machen? Nur, wenn du dazu bereit bist – es wird anstrengend
Was sollte ich von einem Vipassan-Kurs erwarten? Nichts, du kannst nur die Veränderungen sehen, die du auch zulässt. Und das kommt nicht von allein.

Meine Buchempfehlung zum Thema Vipassana:

1

Die Kraft der Morgenrituale: 5 Dinge, die deinen Tag besser machen

Der Morgen ist dank- und wunderbarer als sein Ruf. Wenn man sich genug Zeit für sich und ein paar Rituale nimmt, wird man die ersten Stunden des Tages ziemlich schnell lieben lernen. Versprochen!

1. Ziele überdenken

5 mal gesnoozed, gerade aus dem Bett geschafft, auf dem Weg zur Dusche noch schnell die Bluse gebügelt. Aus der Tür, links den Kaffe und rechts das Brötchen vom Bäcker und dann im Stechschritt ins Büro? Das klingt nicht wirklich entspannt, sondern eher nach leichtem Chaos und nach einem grausamen Morgen. Kein Wunder, wenn im Büro dann alles in diesem Stil weitergeht. Und mal ehrlich: Eigentlich müsste es nicht so sein. Sich morgens Zeit für die Tagesziele zu machen gibt eine Struktur vor, die dem Tag ein bisschen mehr Sicherheit verleiht. Es ist doch besser zu wissen, was man genau schaffen sollte, welche Dinge Priorität haben und dann genau das in ein Notizbuch zu schreiben. Einfach raus damit. Aufs Papier und aus dem Kopf – so belastet es auch nicht mehr allzu stark. Neben den täglichen To-Dos ist es auch ein super Möglichkeit, über das Leben nachzudenken. Möchte ich vielleicht etwas ändern? Wie könnte ich es erreichen? Was kann ich heute schon dafür tun?

2. 15 Minuten Yoga üben

Seit nunmehr acht Monaten (Ich kann es selbst kaum glauben), bewege ich mich fast jeden Morgen aus dem Bett auf die Matte. Falls jetzt wer denkt, dass ich mir 1,5 Stunden Zeit dafür nehme – wie im Yogastudio -dann muss ich leider enttäuschen. Ich habe angefangen mit 15 Minuten und bin derzeit bei 20 bis 30 Minuten angelangt. Und was hat sich geändert?

  • Ich fühle mich nicht mehr so verspannt
  • Ich spüre tagsüber meine Muskeln hin und wieder sehr deutlich und das fühlt sich toll an
  • Ich starte den Tag mit mehr Dankbarkeit und ertappe mich wie ich Leute anlächele – natürlich nicht jeden Tag
  • Ich finde U-Bahn-fahren nicht mehr so unausstehlich
  • Ich habe abends kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich nicht zum Sport gehe – ist ja schon erledigt

3. Langsam Tee trinken

Ich habe festgestellt, dass es unglaublich schön ist, morgens 10-15 Minuten für ein großes Glas warmes Wasser mit Zitrone, Kurkuma und einem Schuss Kokosöl zu haben. Einfach mal abwarten bis das Getränk ein wenig abgekühlt ist und es einfach langsam angehen. Mit dem Wissen, dass warmes Wasser die Verdauung und damit den Stoffwechsel ankurbelt, Kurkuma u.a. das Blut reinigt und Zitrone dafür sorgt, dass der Körper besser hydriert wird, lässt sich der bevorstehende Tag ganz gut begrüßen. Den Tag über ist man ja meißt nicht mehr sooo gesundheitsbewusst. Ich denke da an Süßigkeiten en masse im Büro, Kantinenessen und einfach viel zu wenig Flüssigkeit. Wenn das bei euch auch so ist, dann probiert dieses Wasser-Ritual mal aus. Es hinterlässt nicht nur ein wohlig-warmes, und irgendwie auch heilsames Gefühl.

4. Aufräumen

An guten Tagen, wenn ich es schaffe um 5.45 Uhr aufzustehen, habe ich schon öfters das Bad geputzt, Wäsche gemacht oder die Küche aufgeräumt. Diese Dinge, auf die man abends, nach der Arbeit, dem Studium oder der Schule einfach keine Lust mehr hat, flutschen am morgen umso mehr. Mit diesem Gefühl, heute schon was geschafft zu haben, beginnt der Tag einfach besser.

5. Ölziehen

Jeder Tag ist anders. Manchmal hat man einen Frosch im Hals manchmal nicht. Ohne Zähneputzen geht sowie so nichts, aber auch aufs Ölziehen möchte ich nicht mehr verzichten. Eine gründlichere Reinigung gibt es meiner Meinung nach nicht. Und das beste ist: Hat man sich mal dran gewöhnt, dann ist es nicht nur ein befreiendes Gefühl, sondern wirkt auch präventiv bei sich anbahnenden Erkältungen – einfach weil die Bakterien wenig Möglichkeiten haben, den Mund- und Rachenraum zu besetzen.