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Ayurveda

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Yoga und Ayurveda: 3 Abkühl-Tipps für heiße Tage

Cool bleiben ist bei 30 Grad und mehr nicht immer einfach. Genau deswegen habe ich hier ein drei einfache Anti-Hitze-Tipps aus dem Ayurveda und Yoga zusammengetragen.

 

  • Anti-Hitze-Tipp 1: Die Sitali-Atmung nutzen

Warum nicht einfach die Zunge und Atem für eine kleine Prise Coolness nutzen? Unter Yogis dürfte die Technik der Sitali-Atmung (sanskrit für kühlende Atmung) schon bekannt sein. Aber keine Angst: Diesmal müsst ihr euch nicht verrenken. In dem Video wird euch gezeigt, wie einfach das geht:

Na dann: Zunge rollen, einatmen und ausatmen. Repeat.

 

  • Anti-Hitze-Tipp 2: Pranayama-Atmung ausprobieren

Und noch mal bringt euch euer Atmen ziemlich viel Freshness und Gelassenheit in hitzigen Zeiten. Für die Pranayama-Atmung durch das linke Nasenloch:

  1. 1. Die rechte Hand nehmen, Zeige- und Mittelfingerfinger einklappen, andere Finger strecken
  2. 2. Mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu halten
  3. 3. Einatmen
  4. 4. Kurz Pausieren
  5. 5. Und wieder ausatmen

Repeat!

 

 

Anti-Hitze-Tipp 3: kühlende statt kalte Nahrungsmittel essen

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Im Ayurveda werden Nahrungsmittel auch entsprechend ihrer Temperatureigenschaften charakterisiert. Im Sommer empfiehlt es sich, auf adstringierende, bittere und süßliche Nahrungsmittel umzusteigen, die das Pitta Dosha harmonisieren. Wenn ihr mehr über das Konzept der Doshas (Vata, Kapha, Pitta) lesen möchtet, hier entlang.

Melonen, Koskosnüsse- und Öl, Avocados, Gurken, Kirschen, Mangos, Ananas, Minze, Süßkartoffeln, Gewürze wie Kardamom, Koriander oder Gelbwurz gehören beispielsweise in diese Kategorie. Welche Nahrungsmittel ihr auch immer zu euch nehmt: Vermeidet es, sie direkt aus dem Kühlschrank zu nehmen und zu verzehren. Zu kalte Speisen oder Getränke können das Verdauungssystem zusätzlich schwächen und den Stoffwechsel lahmlegen. Und gerade wenn es heiß ist, braucht euer Körper genügend Kraft, um den Körper fit zu halten.

 

Stay cool!

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Öl-Seifen-Reinigung: Ayurveda-Massage für große und verstopfte Poren*

Keiner will sie, alle haben Sie: Hautporen. Besonders unbeliebt machen sie sich im Gesicht, denn dort fallen sie sofort auf. Verstopfte Poren, auch bekannt als Mitesser, können ein schönes Gesicht entstellen. Große, ausgeleierte Poren lassen das Gesicht fader und reifer wirken. Durch die richtige Ernährung, Yoga und natürlich mit einer Tiefenreinigung, kannst du diesen Fieslingen zuleibe rücken.

Das brauchst du für die Öl-Seifen-Reinigung:

  • Einen Waschlappen und ein Handtuch
  • Natürliche Seife, z.B. Moosmed (Hafer-Milch-Honig, für Akne- und Neurodermitishaut)

  • Bio-Sesamöl

  • Rhizinusöl (bekommt man auch in der Apotheke)

 

  • Einen Topf mit kochendem Wasser

So funktioniert Öl-Seifen-Reinigung:

Zunächst wäscht du dein Gesicht mit warmem Wasser. Anschließend nimmst du jeweils einen Tropfen vom Sesam- und vom Rhizinusöl in deine Hände. Verreibe die Öle und beginne, das Öl auf dein Gesicht aufzutragen. Massiere dein Gesicht, in dem du das Öl mit sanftem Druck etwa fünf Minuten in deine Haut einarbeitest. Sesam- und Rhizinusöl haben entgiftende Eigenschaften. Sie helfen dabei, deine Haut von Schlackestoffen zu befreien.

Im Anschluss an deinen Massage nimmst du ein wenig Seife zur Hand, befeuchtest sie mit etwas Wasser und schäumst sie auf. Diesen Schaum trägst du zusätzlich auf dein Gesicht auf. Jetzt ist es Zeit, die Poren noch mal komplett zu öffnen. Bringe dafür Wasser in einem Topf zum Kochen und mache ein Dampfbad für etwa zwei Minuten. Doch Vorsicht: der Wasserdampf ist heißer als das Wasser selbst. Nach deinem Dampfbad nimmst du den Lappen tauchst ihn in das Wasser, wringst ihn aus und legst ihn dir – wenn es geht, so heiß wie möglich – auf dein Gesicht, ohne dich dabei zu verbrennen. Du kannst den Lappen dafür nutzen, die Hitze noch mal einwirken zu lassen und um das Öl-Seifengemisch aus deinem Gesicht zu entfernen.

Nach diesem Schritt ist das Reinigungsritual beendet. Falls du sehr trockene Haut haben solltest, kannst du später eine leichte Creme auftragen. Sehr angenehm ist beispielsweise die Iris Erfrischende Feuchtigkeitscreme von Weleda.

Peeling als Ergänzung zur Öl-Seifen-Reinigung:

Wenn du sehr große Poren haben solltest, dann ist das Problem mit einer Reinigung noch nicht ganz behoben. Ein Fruchtsäurepeeling, kann in diesem Fall weiterhelfen. Allerdings könnte das ein wenig brennen, weil die behandelte Haut empfindlich reagiert.

Erste Erfolge können sich nach mehrmaliger Anwendung dieser aryuvedischen Gesichtsreinigung einstellen.

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Porentiefe Reinigung für große Poren, Mitesser und Akne-Haut: Haut-Detox ist mit einer Ayurveda-Massage fürs Gesicht kinderleicht

*Bevor du diese Beauty-Tipps umsetzt, solltest du ggf. mit deiner Kosmetikerin oder deinem Hautarzt Rücksprache halten.

 

 

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Ayurveda: Ölziehen als Erkältungsschutz

Wiesn-Gaudi und dann Grippe? So sollte der Oktober nicht beginnen. Wenn die kalte Jahreszeit sich ankündigt und alle ihre Wehwehchen und Krankheiten im Gepäck hat, wird es höchste Zeit, den Körper fit zu machen. Heute habe ich mal einen Herbst-Tipp fernab von Vitamin-Kuren oder Mineralstoffen: Das Ölziehen. Warum es sich lohnt, jeden Tag oder eben so oft wie möglich mit Öl zu gurgeln und warum man damit unter anderem Erkältungen vorbeugen oder sie mildern kann, das erfahrt ihr hier.
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Warmes Zitronenwasser – für einen glücklichen Start in den Tag

Eines mal vorweg: Ich bin nicht die beste Frühaufsteherin. Dass unser Körper in dieser gefühlten Tiefschlaf-Phase sehrwohl aktviv, nämlich in der Hochphase der Entgiftung und Entschlackung ist, hätte ich Schlafpantoffel nicht von allein herausgefunden.

Im Ayurveda ist das jedoch schon seit tausenden von Jahren bekannt – und wir können heute noch immer davon profitieren.

Ein Tipp, um den Körper beim morgendlichen Entgiftungs-Endspurt noch zu unterstützen, ist, gleich nach dem Aufstehen ein großes Glas warmes Zitronenwasser zu trinken und frühestens 30 Minuten danach etwas zu essen. Diese Prozedur säubert uns nicht nur von innen, sondern regt auch unsere schläfrigen Verdauungsorgane an (Galle wird gebildet).

Das braucht man:

1/2 Zitrone

1/2 l  warmes Wasser

So geht’s:

Für das Morgen-Tonikum nimmt man am besten den Saft von einer halben Zitrone und gibt ihn in ein

zu zwei Dritteln mit Wasser (am besten gefiltert) gefülltes Glas. Das restliche Drittel einfach im Wasserkocher erwärmen und beides zusammen mischen. Auf diese Weise müsst ihr das Wasser nicht abkühlen lassen und die Vitamine der Zitrone bleiben erhalten.

Für mich ist das mittlerweile ein kleines Morgenritual geworden – und für Menschen wie mich, die den Tag über viel zu wenig trinken, ist es obendrein noch eine gute Trink-Erinnerung.

Mit den Vorteilen, die eine Zitrone für den Körper hat, könnte man Bücher füllen. Ich halte für euch hier mal fünf weitere interessante Aspekte fest:

  •  Zitronenwasser hydriert das Lymphsystem
  •  stimuliert und reinigt die Leber
  •  unterstützt das Immunsystem
  • wirkt Übersäuerung entgegen – ja, wirklich!
  •  hilft dem Körper dabei, abzunehmen

Zitronenwasser wirkt außerhalb des Körpers sauer und wird im Zuge der Verstoffwechselung basisch. Wenn der Säure-Basen-Haushalt intakt ist, können durch Zitronenwasser auch innere entzündliche Prozesse aufgehalten oder geheilt werden.

Achtung: Den Saft der Zitronen immer nur in verdünnter Form zu sich nehmen,  weil die Zähne sonst von der Zitronensäure beeinträchtigt werden können.