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Detox

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Frisch Gepresst: Rezept für Karotte-Orange-Ingwer-Saft

Zum Frühstück, als Nachmittagssnack oder Vitaminbooster: Frisch gepresste Säfte können mehr als nur gesund schmecken. Heute zeige ich euch zwei einfache Rezepte für einen gepimpten Karottensaft mit Yum-Faktor.

Zugegeben: Ich habe um Karottensaft immer einen riesen Bogen gemacht. Das Gebräu aus der Flasche hatte für mich immer diesen fiesen, hartnäckigen Nachgeschmack von Honig. Eine grausame Kindheitserinnerung (gleiche Kategorie wie Rosenkohl).

Vor ein paar Wochen habe ich dann aber mal einen frisch gepressten Karottensaft (mit Apfel und Ingwer) im Restaurant Resi in meiner Heimatstadt Weimar probiert und ich mich widererwartend schwerst verliebt. Blöd nur, dass ich bis vor Kurzem keinen Entsafter besessen habe, denn so kam ich immer nur auf Reisen zu den leckeren Vitaminbomben. Das Problem mit dem Gerät ist jetzt gelöst, seit zwei Tagen haben wir einen neuen Mitbewohner, einen Entsafter. Bis jetzt ist es einen Turbo-Maschine, schnell und einfach zu reinigen. Mal sehen, wie es in ein paar Monaten aussieht. Und weil ich euch nicht vorenthalten möchte, wie lecker der Saft geschmeckt hat, kommt hier ein Rezept in der spritzigen und abgewandelten cremigen Variante.

Anmerkung: Auch wenn die Säfte, Shakes und Cocktails mit Eiswürfeln immer noch besser schmecken, würde ich euch raten, es mal ohne zu probieren. Das beschert eurem Magen mehr Verdauungsenergie und ihr fühlt euch viel fitter (nicht wie im Foodkoma).

 

Rezept für 2 Gläser Saft „spritzig“:

8 Karotten

2 Orangen

1 Zitrone

1 Stck. Ingwer (daumengroß) oder nach Belieben

Rezept für 2 Gläser Saft „cremig“:

7 Karotten

1 Grapefruit

1 Banane

1 Apfel

1 Stck. Ingwer (daumengroß) oder nach Belieben

 

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5 Minuten Detox für die Seele: Vergebung

Egal, was wir in der Vergangenheit getan haben oder was uns widerfahren ist, jedes neue Jahr und jeder neuer Tag hat glücklicherweise immer wieder neue Chancen im Gepäck. Chancen, die genutzt werden wollen, um Altes loszulassen, abzuschließen, Platz für Neues zu machen und im Frieden mit sich und seiner Umwelt zu sein.

Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen auf dieser Welt, der noch nie enttäuscht, verletzt wurde oder der sich über irgendetwas aufgeregt hat. Im Gegenteil, das Kritisieren, Beschimpfen, Verurteilen, Aufregen und beschweren ist gerade bei uns Deutschen eine Art Volkssport. Ich nehme mich da nicht aus – nicht nur beim Autofahren! Um euch von diesen „unangenehmeren“ Gefühlen leichter loszueisen, habe ich hier ein kleines, aber feines Werkzeug parat: eine Liste der Vergebung.

Schreibt eine Liste mit all den Dingen, Menschen, Institutionen, die euch aufregen, nerven, die euch unrecht getan haben, nicht guttun oder die ihr euch gerne wegwünschen würdet etc. An erster Stelle sollte euer Name stehen und danach kommen die anderen. Es sind ja oft nicht nur die anderen, sondern auch Dinge, die uns an uns selbst stören und die wir uns nicht so recht verzeihen möchten, oder?

#1 Anne

#2 Die blöde Politesse, die mir einen Strafzettel verpasst hat

#3 Marcus Lanz

#4 Die Hausverwaltung

Wenn ihr eure Liste (ich hoffe, dass ihr keine Bücher damit füllen könnt) fertiggestellt habt, dann wartet die eigentliche Herausforderung auf euch. Schafft ihr es, während die Stimme in eurem Kopf schreit „Ich mag xy nicht, xy regt mich so auf, ich hasse xy, wie konnte xy nur, es tut xy ja nicht mal leid…“ zu euch und jeder Person auf der Liste zu sagen, dass ihr sie gern habt bzw. so akzeptiert, wie sie ist bzw. das Verhalten von xy zu verzeihen? Dann hättet ihr jetzt die Gelegenheit, euch auf die Schulter zu klopfen :).

Natürlich kann es dabei vorkommen, dass die Wut noch mal hochkocht, Tränen kullern, Eifersucht oder vielleicht auch der Ekel noch mal zuschlägt. Aber mal ehrlich, was gibt es Befreienderes als alten Ballast, den man schon Ewigkeiten von Tag zu Tag schleift, einfach zu entsorgen? Give it a try.

#1 Ich mag dich, ich verzeihe dir deine Fehler und das, was zwischen uns für Spannungen sorgt, das lasse ich los.

#2

#3

#4 ….

Wie fühlt sich das an? Habt ihr alles aus euch herausgelassen? Macht sich Entspannung breit? Wenn nicht, dann wiederholt es so lange, bis ihr es wirklich fühlen könnt.

 

Fotocredit: https://www.flickr.com/photos/rossaroni/

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Warmes Zitronenwasser – für einen glücklichen Start in den Tag

Eines mal vorweg: Ich bin nicht die beste Frühaufsteherin. Dass unser Körper in dieser gefühlten Tiefschlaf-Phase sehrwohl aktviv, nämlich in der Hochphase der Entgiftung und Entschlackung ist, hätte ich Schlafpantoffel nicht von allein herausgefunden.

Im Ayurveda ist das jedoch schon seit tausenden von Jahren bekannt – und wir können heute noch immer davon profitieren.

Ein Tipp, um den Körper beim morgendlichen Entgiftungs-Endspurt noch zu unterstützen, ist, gleich nach dem Aufstehen ein großes Glas warmes Zitronenwasser zu trinken und frühestens 30 Minuten danach etwas zu essen. Diese Prozedur säubert uns nicht nur von innen, sondern regt auch unsere schläfrigen Verdauungsorgane an (Galle wird gebildet).

Das braucht man:

1/2 Zitrone

1/2 l  warmes Wasser

So geht’s:

Für das Morgen-Tonikum nimmt man am besten den Saft von einer halben Zitrone und gibt ihn in ein

zu zwei Dritteln mit Wasser (am besten gefiltert) gefülltes Glas. Das restliche Drittel einfach im Wasserkocher erwärmen und beides zusammen mischen. Auf diese Weise müsst ihr das Wasser nicht abkühlen lassen und die Vitamine der Zitrone bleiben erhalten.

Für mich ist das mittlerweile ein kleines Morgenritual geworden – und für Menschen wie mich, die den Tag über viel zu wenig trinken, ist es obendrein noch eine gute Trink-Erinnerung.

Mit den Vorteilen, die eine Zitrone für den Körper hat, könnte man Bücher füllen. Ich halte für euch hier mal fünf weitere interessante Aspekte fest:

  •  Zitronenwasser hydriert das Lymphsystem
  •  stimuliert und reinigt die Leber
  •  unterstützt das Immunsystem
  • wirkt Übersäuerung entgegen – ja, wirklich!
  •  hilft dem Körper dabei, abzunehmen

Zitronenwasser wirkt außerhalb des Körpers sauer und wird im Zuge der Verstoffwechselung basisch. Wenn der Säure-Basen-Haushalt intakt ist, können durch Zitronenwasser auch innere entzündliche Prozesse aufgehalten oder geheilt werden.

Achtung: Den Saft der Zitronen immer nur in verdünnter Form zu sich nehmen,  weil die Zähne sonst von der Zitronensäure beeinträchtigt werden können.

 

 

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Rote Bete mit Pinienkernen – Happy-Feierabend-Quickie

Kennt ihr das? Man kommt nach der Arbeit nach Hause, ist hungrig und hat keine Lust, sich noch lange in die Küche zu stellen, um tolle Gerichte zu zaubern. Im Sommer greift man dann gern mal zum Salat, für den Winter ist mir das aber ein bisschen zu kalt. Das simple Rote-Bete-Rezept mit gerösteten Pininenkernen kostet euch etwa 15 Minuten Zeit, ist warm, gesund und lecker. Continue Reading →